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Die Kölner Siedlungsstruktur wird durch den Inneren und Äußeren Grüngürtel als planmäßig angelegte Grünzonen geprägt. Sie entstanden auf dem Gelände ehemaliger preußischer Festungsanlagen. Nach den Vorgaben des Stadtplaners Fritz Schumacher aus den 1920er Jahren sollten im Äußeren Grüngürtel Grünanlagen mit "Sport und Spielwiesen, Schulgärten, Waldschulen, Luftbädern und Blumengärten" entstehen. Heute ist der Äußere Grüngürtel für die Bevölkerung ein geschätzter Freizeitraum.
Das im Jahre 2013 vom Rat der Stadt Köln als Schenkung! angenommene Entwicklungskonzept "Grüngürtel: Impuls 2012" will nicht nur die vorhandenen Sportanlagen einschließlich Stellplätzen im Äußeren Grüngürtel in ihrem Bestand absichern, sondern bei einem Erweiterungsbedarf von Sportvereinen sogar neue portflächen ausweisen. Bezeichnenderweise wurde das betroffene Gebiet als sogenanntes Sportband bezeichnet. Ein bestelltes Geschenk für den Vereinssport, das mit der ursprünglichen Nutzung von Wiesen als Sportflächen für die Bevölkerung nicht mehr viel zu tun hat. Die eingezäunten und von der übrigen Fläche abgetrennten Sportanlagen dürfen auf Wegen noch durchquert, ansonsten aber von der Bevölkerung nicht mehr genutzt werden.
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