Mit Fake News und Weglassen zur Olympiabewerbung
Kritik an Position Leading City Köln
Köln. Unmittelbar vor der Entscheidung des nationalen Olympischen Komitees zur Auswahl des deutschen Kandidaten für die Olympischen Sommerspiele 2036, 2040 und 2044 kritisierte der BUND Köln die finalen Bewerbungsunterlagen.
Vorstandsmitglied Helmut Röscheisen: „Wer behauptet, dass keine Großbauten errichtet werden und keine Flächenversiegelung erfolgt, lügt und arbeitet mit falschen Informationen. Im Kölner Norden in Kreuzfeld sollen auf einer Fläche von 90 ha wertvolle landwirtschaftliche Flächen, unverzichtbares Kaltluftentstehungsgebiet und auch wichtig für die biologische Vielfalt, dem Bau des Olympia Stadions und der Errichtung des Olympischen Dorfs geopfert werden! Das als temporäre Bauten zu bezeichnen ist eine Frechheit.“
Die Hälfte der Kölner Stadtfläche ist bereits versiegelt und der seit vielen Jahren geplante neue Stadtteil Kreuzfeld mit dem in Köln 2019 ausgerufenen Klimanotstand unvereinbar.
Bezeichnend sei auch, dass in den Unterlagen zwar die hohe Wahlbeteiligung in Köln bei der Bürgerabstimmung, nicht aber das trotz massiven Werbeeinsatz der Landesregierung und Stadt Köln mit ihren Wirtschaftsunternehmen bescheidene Ergebnis von 57,4% erwähnt werden. Die bei Olympischen Spielen regelmäßig auftretenden erheblichen Kostenüberschreitungen werden nicht angesprochen und das, obwohl Köln erheblich überschuldet ist und eine Haushaltssicherung droht.
Kontakt:
Helmut Röscheisen, Vorstandsmitglied
Tel.: 0160 – 97 209 108
E-Mail: bund.koeln@bund.net
Hrsg.: BUND-Kreisgruppe Köln, Melchiorstraße 3, 50670 Köln
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