BUND Köln legt FAQ-Katalog zur Olympiabewerbung vor

09. März 2026 | NOlympia

Bild: Sabine Hammer / NOlympia-Campaign / BUND Kreisgruppe Köln  (Sabine Hammer)

Rechtzeitig vor dem Versand der Briefwahlunterlagen für den Ratsbürgerentscheid am 19. April 2026 zur Bewerbung der Stadt Köln für die Olympischen Spiele 2036, 2040, 2044 hat die Kölner Kreisgruppe des BUND einen FAQ-Katalog zu häufig gestellten Fragen erstellt. Er kann über die Homepage des BUND Köln www.bund-koeln.de abgerufen werden. 

Entsprechend den fünf olympischen Ringen werden zu fünf Themenbereichen insgesamt 15 Fragen und Antworten angeboten: 

Stadtnatur und Flächenverbrauch: Der geplante Bau des Olympiastadions und des Olympischen Dorfes zerstören in Kreuzfeld ein wichtiges Kaltluftentstehungsgebiet. 

Kosten und kommunale Finanzen: Das Haushaltsdefizit der Stadt Köln vergrößert sich durch die Kosten der Olympischen Spiele. Es fehlen Finanzmittel für eine leistungsfähige KVB und zur Sanierung von Schulen und Schwimmbädern. 

Verkehr und Alltag: Das zusätzliche Verkehrsaufkommen durch die Olympischen Spiele überfordert die vorhandenen Kapazitäten. 

Demokratie und Mitbestimmung: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) lastet die Risiken einseitig der Stadt Köln an.

Nachhaltigkeit und Greenwashing: Die Umweltauswirkungen der Olympischen Spiele werden nicht frühzeitig und umfassend ermittelt.

BUND-Vorstandsmitglied Helmut Röscheisen sagte: „Voraussetzung einer
demokratischen Entscheidung bei der geplanten Bürgerbefragung am 19. April 2026
ist eine öffentliche Debatte über Folgekosten und Umweltschäden bei einer
Durchführung der Olympischen Spiele in Köln“.

Die Publikation kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Zum FAQ-Katalog geht es hier.

 

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