kommt natürlich zum Schluss, nach getaner Arbeit
Da wir uns mitten in der Brutzeit befinden ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz vom 1.März bis zum 30 September ein massiver Rückschnitt untersagt. Daher haben wir uns bei der Strauchpflege darauf beschränkt, die Gehwege rund um den Nikolausplatz von überstehenden Ästen zu befreien, damit sich Passanten nicht an den Ästen verletzen können. Einige Eingriffe waren jedoch nötig. Da die Echte Zaunwinde (Calystegia sepium ) einige Sträucher extrem überwuchert hatte, mussten wir die Sträucher von ihr befreien um weitere Schäden zu vermeiden. Einige Kornelkirschen (Cornus mas) waren von der gewöhnlichen Waldrebe (Clematis vitalba)schon ganz überzogen und waren kaum noch zu sehen, auch hier musste die Waldrebe entfernt werden, um die wertvollen Großsträucher zu erhalten. Hier konnten wir guten Gewissens an einigen Stellen die ökologisch wertvolle Waldrebe für die Insekten und Vögel stehen lassen. So haben die Haussperlinge und andere Vögel noch genügend eiweißreiche Nahrung für ihre Jungenaufzucht. Erfreulich ist die Zunahme an heimischen Wildkräutern, die für mehr Artenvielfalt auf dem Nikolausplatz sorgen. Gewöhnliche Kratzdistel ( Cirsium vulgare), Wegwarte ( Cichorium intybus), purpurrote Taubnessel ( Lamium purpureum), Vogelknöterich (Polygonum aviculare ), große Brennnessel (Urtica dioica) und andere Wildkräuter sind auf dem Nikolausplatz zu finden. Auch die Mäuse-Gerste ( Hordeum murinum ) ein Süßgras ist bei den Vögeln beliebt, da finden sogar entflogene Wellensittiche Futter auf dem Spielplatz. Die sommerlichen Temperaturen haben das Nikolausplatz- Team bei ihrer Arbeit ordentlich zum schwitzen gebracht und nach vier Stunden Arbeit haben sich alle auf einen kühlen Drink und einen schattigen Platz gefreut, Zu erwähnen ist noch die gute Zusammenarbeit mit dem Günflächenamt der Stadt Köln, das Schnittgut wurde direkt am nächsten Tag abgeholt. Die nächste Pflege steht im Herbst an. Helfende Hände sind dabei stets willkommen