GIS-Kartierungen im Naturschutz – Arbeiten mit QField und QGIS

02. September 2026 | Dellbrücker Heide, Holweider Brache, Heideflächen, Köln kartiert, Strundewiese, Thielenbruch, Tiere und Pflanzen

Kartierung in der Dellbrücker Heide (Foto: Joshua Bonk)

Bei der praktischen Naturschutzarbeit ist es wichtig, nicht nur zu wissen, welche Bepflanzung und Struktur ein Gebiet aufweist, sondern auch wo genau sie sich befinden und wie groß ihre Ausbreitung ist. Digitale Kartierungen mit geografischen Informationssystemen, kurz GIS, sind das wichtigste Werkzeug dazu. 

Im August 2026 wurden in diesem Kontext die Dellbrücker Heide, Holweider Brache und Strundewiese mit der App QField nachkartiert. Mithilfe von GPS ermöglicht die App eine direkte Erfassung einer Fläche im Gelände. Gleichzeitig werden zusätzliche Informationen wie zum Beispiel der Pflegestatus von Flächen und Pflanzen zu den einzelnen Flächen hinterlegt. 

Im Büro können die aufgenommenen Daten anschließend mit QGIS weiterverarbeitet und ausgewertet werden. Mögliche Arbeiten am Schreibtisch können die Kontrolle der Flächen, Berechnung ihrer Größe oder Vergleichen mit früheren Kartierungen sein. Aus den Daten können schließlich übersichtliche Karten erstellt werden. 

Der Nutzen dieser Arbeiten ist vielseitig: Sie helfen dabei, die Entwicklung unserer Betreuungsgebiete langfristig zu dokumentieren und Maßnahmen gezielter zu planen. Zeitgleich wird durch die Karten die Kommunikation mit Behörden und Ämtern erleichtert und sie bilden eine wichtige Arbeitsgrundlage für Außeneinsätze in den Betreuungsgebieten. 

GIS verbindet somit die Beobachtungen im Gelände mit der späteren Auswertung am Computer und macht viele Informationen über unsere Gebiete übersichtlich und langfristig nutzbar.

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