Schmetterlingsflieder/Buddleja davidii in Kalk ( Gabriele Falk ) ©BUND Köln
Ziel dieses Wettbewerbs ist ein gutes Foto von einem Neobiota in Deutschland für den Umweltkalender 2024 aufzunehmen.
Was sind Neobiota?
Als Neobiota bezeichnet man Tier- und Pflanzenarten, die durch menschlichen Einfluss in Gebiete vorgedrungen sind, in denen sie zuvor nicht heimisch waren.
Das kann zum einen beabsichtigt geschehen, etwa durch die Einführung von Nutz- und Zierpflanzen (Neophyten), wie beispielsweise das Drüsige Springkraut und der Japanische Staudenknöterich. Diese Arten stammen ursprünglich aus Asien und sind inzwischen in vielen Regionen Deutschlands zu finden. Gebietsfremde Tiere (Neozoen) wurden in der Vergangenheit häufig als Jagdwild eingeführt. In Deutschland zählen dazu zum Beispiel Damhirsche, Fasane und Mufflons. Populationen von Waschbären und Marderhunden konnten sich in Deutschland durch entkommene Tiere aus Pelzfarmen etablieren.
Halsbandsittiche wurden ursprünglich als Haustiere gehalten und sind nun im gesamten Rheinland heimisch. Deutschlandweit wird ihre Population auf etwa 8500 geschätzt. Die „grünen Papageien“ sind erst seit wenigen Generationen in Deutschland zu finden. Das erste Brutpaar wurde erst 1969 in Köln nachgewiesen.
Laut aktueller Daten geht von etwa 10% der etablierten Neobiota eine Gefahr für das Ökosystem aus. Diese werden dann als invasiv bezeichnet.
Mehr Infos zum Wettberwerb findet ihr hier.