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BUND-Kreisgruppe Köln

Der neue Garten des BUND Köln

25. November 2019 | Klimawandel, Lebensräume, Nachhaltige Zukunft, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Stadtökologie, Tiere und Pflanzen, Vogelschutz, Wildbienen

Für eine grüne Stadt und all ihre Bewohner - der BUND schafft einen geschützten Raum in der Alten Feuerwache.

Hier wird die Kletterrose hoffentlich bald die karge Mauer emporwachsen und sie schmücken.  (Lucie Rudolph)

Heute hatte der BUND Köln das Vergnügen, den Garten an der Alten Feuerwache zu bepflanzen. Diverse Pflanzen wurden von der GartenBaumschule Becker geliefert. Es war für viele der BUNDler*innen mal wieder eine Freude das Büro zu verlassen und gemeinsam die bisher eher ungenutzte Außenfläche zu gestalten. Dabei haben sie besonderen Wert daraufgelegt, Pflanzen zu wählen, welche entweder den Tieren Unterschlupf bieten, oder ihnen in Form von Nahrung Kraft schenken. Zusätzlich liegt dem BUND Köln bekanntlich eine grüne Stadt sehr am Herzen und alle Mitarbeiter freuen sich über die Möglichkeit, auch direkt an ihrem Büro eine kleine Naturinsel zu schaffen.

Es wurden unter anderem die Sträucher Weißdorn (Crataegus), Holunder (Sambucus) und Liguster (Ligustrum) gepflanzt, weil sie mit ihren Blüten wertvollen Blütenstaub für Bienen produzieren und gleichzeitig Schutz und Nahrung für die Vögel bieten. Die Früchte des Weißdorns zum Beispiel reifen im Herbst, und seine dornigen Zweige stellen das ganze Jahr über sichere Nistmöglichkeiten für Vögel bereit.

Auch Frühblüher wie Krokusse (Crocus) sind, abgesehen von ihrer schönen Eigenschaft, das Frühlingserwachen anzukündigen, eine wichtige erste Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

Der Garten ist vom Innenhof der Alten Feuerwache, links vom Eingang des BUND Büros, durch ein Gartentor betretbar. Er ist für jeden frei zugänglich, der weiß, ihn mit Achtsamkeit zu behandeln. Kommen Sie gerne vorbei und schauen sich um. Vor allem wird sich aber ein Besuch im Frühjahr lohnen, wenn die Pflanzen und Tiere aus dem Winterschlaf erwachen und alles bunt und wuselig wird.

Dieses Garten-Projekt ist ein fortlaufender Prozess, der den Mitarbeiter*innen regelmäßig Abwechslung zur Büroarbeit bietet. Als nächstes steht zum Beispiel die Errichtung eines Hochbeets an.

Das Geld für die Pflanzen, einige Werkzeuge und das Gartentor kam aus bezirksdienlichen Mitteln. Vielen Dank dafür an die Bezirksvertretung!

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