Tipps gegen Lichtverschmutzung

Tipps für alle:

Lichtverschmutzung Dauerbeleuchteter Treppenaufgang Dauer beleuchteter Treppenaufgang (Foto von Manuela)  (Foto: Manuela Franke)
  • Prüfe die Notwendigkeit der Beleuchtung
  • Reduziere die Helligkeit; nutze ggf. Dimmfunktionen
  • Verwende warme Lichtfarben (Bernstein: 1700–2200 Kelvin; ohne UV/Blauanteile)
  • Richte das Licht nach unten aus; vermeide seitliches oder nach oben strahlendes Licht
  • Halte die Höhe so niedrig wie möglich, um Streulicht zu vermeiden
  • Nutze Zeitschaltuhren und Bewegungsmelder, achte dabei auf korrekte Einstellungen
  • Verwende gut abgeschlossene Lampengehäuse zum Insektenschutz
  • Achte darauf, dass Gehäuseoberflächen nicht heißer als 40°C werden

Aber auch künstliches Licht, das durch Fensterscheiben nach außen dringt, verursacht Lichtverschmutzung. Deshalb unser Extra-Tipp: Gardinen und Rollos schließen.

Die gute Nachricht

Kaum ein Umweltproblem kann so einfach gelöst werden wie die Lichtverschmutzung. Denn es ist verhältnismäßig einfach: Abschalten bzw. deutlich reduzieren ist ohne jeden Verlust an Komfort und Sicherheit möglich. Bitte unterstützt uns dabei.

Die AG Lichtverschmutzung möchte aufzeigen, wie wir die Nacht schützen können - zum Wohl von Mensch, Tier und Natur.

Einige Städte wie Fulda und Darmstadt sind bereits aktiv gegen Lichtverschmutzung.

Denn die Installation von künstlichem Licht kann die Regelungen des Bundesimmissions-schutzgesetzes und insbesondere des Bundesnaturschutzgesetzes berühren, je nachdem welche Art und welcher Lebensraum betroffen ist. Werden Habitate und Quartiere entwertet oder zerstört, kann auch das Artenschutzrecht betroffen sein. Das ist insbesondere auch der Fall bei der oft tödlichen Kollision von Vögeln mit beleuchteten Gebäuden. Diese Aspekte sollten bei Projekten mit Beleuchtung in Köln künftig unbedingt berücksichtigt werden.

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