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BUND-Kreisgruppe Köln

Wespen und Hornissen unterwegs

Meist harmlos und doch für viele beängstigend.

Wespen: Oft gefürchtet doch meistens harmlos. Wespen: Oft gefürchtet doch meistens harmlos.  (skeeze/Pixabay)

Schwarz-gelb ist gefährlich? Nein, nur bei falschem Verhalten stechen Wespen oder Hornissen. Bis zu 630 Wespenarten gibt es derzeit in Deutschland. Die lästigen Gesellen an der Kaffeetafel sind in der Regel nur Wespenarten: die "Gewöhnliche Wespe" und die "Deutsche Wespe". Gefährliche Stiche im Mundbereich kann man vermeiden, indem man Lebensmittel und Getränke abdeckt und Getränke nur mit Strohhalm trinkt. Eine Ablenkungsfütterung in 10 m Entfernung von der Kaffeetafel, beispielsweise mit reifen Weintrauben, Zwetschgen etc. hält die Wespen auf Abstand. Ansonsten gilt: Herumfuchteln reizt die Tiere eher, als dass es sie vertreibt. Auch Wegblasen ist keine gute Idee - das CO2 in der Atemluft kann die Wespen aggressiv machen. Respekt und Ruhe schließen Stiche am sichersten aus.

Wespennest entdeckt – Was tun?

Ein bewohntes Wespennest. Ein bewohntes Wespennest.  (umsiedlungen/Pixabay)

Derzeit werden viele Wespennester bei uns an Häusern, im Schuppen oder Garten entdeckt. Zunächst ist zu klären: Gibt es wirklich ein Problem? Nicht jedes Wespen- oder Hornissennest muss entfernt werden. Eine Koexistenz ist normalerweise problemlos möglich. Mensch sollte nur Abstand vom Nest halten, um nicht gestochen zu werden. Für nicht-allergische größere Kinder und Erwachsene sind einzelne Wespen- und Hornissenstiche zwar unangenehm, aber keine gesundheitliche Gefahr. Speichel oder die Auflage von Wegerich-Blättern oder Zwiebelscheiben helfen gegen Schwellung und Schmerz. Schwindel, Übelkeit oder Herzrasen nach einem Stich sind allerdings Anzeichen für eine Wespengift-Allergie - dann sollte schnellstmöglich ein (Not-)Arzt aufgesucht oder gerufen werden. Das ist jedoch ziemlich selten: Nur 2-3 % der Bevölkerung haben eine solche Allergie.

Ein Wespennest muss vor allem dann entfernt werden, wenn Kleinkinder oder Personen, die allergisch auf Wespengift reagieren, gestochen werden könnten.
Bewohnte Nester können durch eine sachkundige Person von Beginn der Nestbauphase im April bis Mitte August umgesiedelt werden. Danach sind die Nester zu groß und die Umsiedlung ist nicht mehr sinnvoll. In diesem Fall kann das Nest im Herbst entfernt werden, nachdem das Wespenvolk untergegangen ist.

Weitere Beratung zu dem Thema "Wespennest" finden Sie beim Kölner Imkerverein und der Unteren Landschaftsbehörde der Stadt Köln. Darüber hinaus hat der BUND Darmstadt ein sehr informatives Faltblatt zu dem Thema Wespen erstellt.  

Kontakt

Vorstand des BUND Köln


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