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BUND-Kreisgruppe Köln

Igel im Herbst

So unterstützen Sie die stacheligen Gesellen.

Igel im Garten Igel im Garten  (Alexas_Fotos/Pixabay)

Der Winterschlaf steht kurz bevor, die Vorbereitungen laufen bei den heimischen Igelarten, Europäischer- und Braunbrustigel, auf Hochtouren. Dadurch können derzeit die eigentlich nachtaktiven Tiere auch tagsüber gut beobachtet werden.  
Bei den Vorbereitungen ist es besonders wichtig, dass sich der Igel die nötigen Fettreserven anfrisst und ein geeignetes Winterquartier findet.  

Tagaktive Igel sind fast immer ein Notfall. Gerade jetzt im Herbst sind viele Jungigel unterwegs, die ihr Wintergewicht von 500 g noch nicht erreicht haben. Sie haben oft Innen- oder Außenparasiten. Sie sollten tierärztlich behandelt werden.

Sie können dem Igel beim Überwintern helfen, indem Sie Unterschlupfmöglichkeiten wie dichtes Gebüsch oder Reisig- und Komposthaufen im Herbst stehen oder geeignetes Material wie Blätter oder abgetrennte Äste und Zweige liegen lassen. Damit können die Igel ihre Nester isolieren und sich während des Winterschlafes darin einwickeln.  

Sie können dem Igel aber auch helfen, indem Sie eine zusätzliche Futterstelle einrichten. Dafür eignet sich besonders Katzen- oder Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil (mindesten 60% besser noch mehr) ohne Getreidebeimischungen sowie ungewürztes Rührei oder gekochtes Geflügelfleisch. Zusätzlich können Sie auch als Ballaststoff einen Esslöffel Weizenkleie bzw. zwei Esslöffel Haferflocken oder Igelfutter darunter mischen. Dabei jedoch sollte Igelfutter auf keinen Fall als Alleinfutter angeboten werden. Zudem sind Süßes und Speisereste wie Obst, Gemüse, Milchprodukte oder Babyreis ungeeignet. Zu Trinken bekommt der Igel am Besten nur frisches Wasser.  

Wenn Sie dem Igel etwas besonders Gutes tun wollen, können Sie ihm einen eigenen Unterschlupf anbieten wie zum Beispiel der Schneckenbau vom BUND.  

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