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BUND-Kreisgruppe Köln

Reptilien in und um Köln

Zauneidechse (Lacerta agilis). Zauneidechse (Lacerta agilis).  (HandHallodri/Pixabay)

Reptilien sind wechselwarme Tiere. Das bedeutet, dass ihr Organismus stark temperaturabhängig ist. Man finden sie deshalb im Sommer vorwiegend in der prallen Sonne oder auf erwärmten Steinen. Hier „tanken sie Energie“ indem sie sich aufwärmen. Reptilien besitzen eine schuppige Haut, die sie vor Verdunstung schützt und daher ihren Wasserbedarf enorm reduziert.

Die meisten Arten kommen in den Tropen und Subtropen vor. Bei uns leben inzwischen 15 Arten, zu denen Schlangen, Eidechsen und Schildkröten gehören. Beginnen die Temperaturen im Herbst zu sinken, suchen Reptilien ein geeignetes Versteck auf und verfallen in eine Winterruhe, aus der sie im kommenden Frühling wieder erwachen.

Als Lebensräume bevorzugen einheimische Reptilien u. a. Trockenrasen und Heidelandschaften, Natursteinmauern und Geröllhalden. Diese Lebensräume gibt es immer weniger in Deutschland. Durch intensive Landwirtschaft, Verbuschung von Brachflächen oder Biotopzerschneidung infolge von Straßenbau sind alle bei uns lebenden Reptilienarten gefährdet und daher streng geschützt. Die Dezimierung ihrer Beutetiere, z.B. durch Pestizideinsatz, spielt ebenfalls eine große Rolle für ihren Rückgang.

Um aktiv zum Reptilienschutz beizutragen, ist es wichtig ihnen wieder mehr Lebensräume zur Verfügung zu stellen. Privatpersonen können dies auch im eigenen Garten leisten. Steinhaufen, Natursteinmauern, Holzhaufen an besonnten, windgeschützten Stellen sind wichtige Strukturelemente für Reptilien. Verzicht auf Pestizideinsatz und eine schonendes Mähen (Balkenmäher) begünstigen ihre Lebensweise.

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