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BUND-Kreisgruppe Köln

Gleueler Wiese darf nicht bebaut werden

06. April 2016 | Gleueler Wiese, Kölner Grüngürtel, Naturschutz, Stadtökologie

BUND Köln engagiert sich im Namen des Naturschutzes gegen einen Ausbau der Anlagen des 1. FC Köln.

Gleueler Wiese im Nebel.  (M. Godesberg)

Der Kölner Grüngürtel ist eine historische Parkanlage, die grüne Lunge der Stadt und ein unverzichtbarer Lebensraum für die Menschen von Köln und viele wild lebende Tiere. Nun plant der 1. FC Köln den Ausbau seiner Anlagen am Decksteiner Weiher. Das Gelände ist Landschaftsschutzgebiet und steht obendrein unter Denkmalschutz. Der Ausbau würde weitere Gebäude, Zäune, Kunstrasen, Flutlicht, Parklätze und mehr Verkehr bedeuten. Hier finden Sie weitere Informationen zu den Bauplanungen auf der Gleueler Wiese. Bei aller Liebe zum Sport – unser Grüngürtel ist dafür der falsche Platz! 

All der bisherige Zuspruch stimmt einen nachdenklich, wenn man bedenkt, dass es eine Bürgereingabe gemäß § 24 GO "Bolzplatz im Stadtwald" (02-1600-56-15) gab, die am 31. August 2015 abgelehnt wurde. (Bezirksvertretung Lindenthal, Vorlagen-Nummer 2182/2015). Die Bezirksvertretung sprach sich gegen den Bolzplatz aus. Zitat: "... Allerdings ist der Stadtwald durch das Landschaftsschutzgebiet L17, äußerer Grüngürtel Müngersdorf bis Marienburg und verbundenen Grünzüge geschützt. Somit ist der ... beantragte Ausbau der Fläche "13 Linden" rechtlich nicht möglich, da der Stadtwald eine historische Parkanlage ist, die unter Denkmalschutz steht. Die Schutzbestimmungen stehen einem Ausbau als Bolzplatz mit Ballfangzäunen und festen Toren sowie der notwendigen Versiegelung der Fläche entgegen. Hierunter fallen auch die von dem Petenten angeführte Kunstrasenfläche und die Errichtung einer niedrigen Bande. Unabhängig hiervon kann die weite Wiesenfläche des Stadtwaldes ohne bauliche Einrichtungen zum Ballspielen oder Bolzen genutzt werden."

Im Vergleich zu diesem Antrag, ist das geplante Bauvorhaben des FC ein enormer Eingriff in das Denkmal "Grüngürtel". Der Grüngürtel wird zerstört, geschmälert und sinnvolle klimaökologische Ausgleichmaßnahmen können an dieser Stelle nicht durchgeführt werden. Daher engagiert sich der BUND Köln gegen einen Ausbau der Anlagen des 1. FC Köln.

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