Ein anregendes Jahr für unsere Mitwelt

Köln ist offen für Experimente! Das können wir, ein kleines Team, bestätigen. Nach gut neun Monaten mit Vorbereitungsmeetings, Planungsarbeit und Aktionen waren wir als Kooperationspartner der ersten Interreligiösen Naturschutzwoche in Köln dabei. Nicht nur die Veranstaltungen, die der BUND aktiv gestaltet hat, sondern auch weitere, spannende Angebote des bunten Programms haben uns interessiert.
Zum Eröffnungsmarkt der Diversitäten haben wir  ein informatives Angebot rund um Bienen und Stadtnaturschutz präsentiert. Daneben gab es ausreichend Gelegenheit, alle mitwirkenden Religionsgemeinschaften von ihrer besten Seite kennen zu lernen. Viele Bürger interessierten sich rege für die Begrünung und naturnaher Gestaltung von Balkonen. Das in einer Stadt wichtige Thema zur wildbienenfreundlichen Gestaltung von Höfen, Flächen und Balkonen konnten wir in einem eigenen Workshop individuell beleuchten. Auf Einladung der DITIB haben wir an der Zentralmoschee gemeinsam mit den BUND-lern vom Rhein-Sieg-Kreis im Umweltmobil Spannendes zu Hummeln und Insekten mittels einer Ausstellung und unterm Mikroskop vermittelt.
Zusätzliche Besuche bei den Buddhisten, den Bahai, den Sikhs sowie die Teilnahme an der Radtour, bei der alle beteiligten Gruppen und deren Gemeinschaftsstätten besucht wurden, haben die Woche abgerundet.
Es gibt noch viel zu tun, um diese Kulturinseln innerhalb Kölns wirklich miteinander zu vernetzen.  Diese Woche mit vielen Menschen und Gesprächen hat die Notwendigkeit dazu deutlich gezeigt.
Bei Interesse setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

© Monika Billen

Gemeinsam für unsere Mitwelt

 Was verbindet Religionen und Naturschutz? Mit dieser Frage hat sich ein kleines Team seit November 2017 beschäftigt. Auslöser war eine Anfrage während des monatlichen Plenums, ob der BUND Köln an einer Aktionswoche des Netzwerkes Religion und Naturschutz im September 2018 mitmachen wolle. Spontan haben sich 5 Personen zusammengetan und intern sowie im Arbeitskreis für die Kölner Woche gewirkt. Viele Ideen wurde von der Organisatorin zu einem Konzept zusammengestellt, dessen Planung noch weiterläuft, während die erste Aktion bereits im April 2018 durchgeführt wird.

Auf Grundlage einer gemeinsamen Erklärung aus dem Jahr 2015, i.e. das Abrahamische Forum e.V. mit 9 Religionsgemeinschaften, das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der BUND und weitere Naturschutzverbände, legten wir als Kleingruppe noch vor Weihnachten 2017 los.

Was ist die persönliche Motivation, sich zu dieser Initiative zu melden? So vielfältig, wie die Teilnehmenden, waren auch die Beweggründe, dabei zu sein. Neue Menschen für den BUND. Ethik und Natur – ethischer Naturschutz. Verschönerung von Kirchen, Tempeln, Moscheen und Synagogen. Teamarbeit. Um nur einige zu nennen. Ich wollte ein neues Arbeitsmodell auf biologischer Grundlage erproben. In jedem Meeting haben wir gemeinsame BUND-Ziele sowie die persönlichen diskutiert, inwieweit das alles zusammen in ein System passt. Ebenso intensiv haben wir überlegt, welche Aktionen wir anbieten können und wo wir realistisch mitmachen möchten.

Was kann der BUND als bundesweite, überparteiliche, überkonfessionelle Gruppe mit dem Grundsatz religiöser Toleranz dazu beitragen? Diese Fragen klärten wir, u.a. mit Rückfrage in der Bundesgeschäftsstelle (s. hier die BUND Ziele) und beim Abrahamischen Forum, noch vor dem ersten Treffen in großer Runde. So haben wir uns für eine ergebnisoffene Kooperation vorbereitet, von der alle Mitwirkenden langfristig profitieren sollten. Beim ersten Team-Treffen in großer Runde gab es erste Kontakte mit den Religionsgemeinschaften. Mit dem Titel Gemeinsam für unsere Mitwelt und unter dem Motto Bienen für den Frieden wurde weiter geplant.

Im Verlauf von 4 Monaten gab es 4 Gesamttreffen, à 3-4 Stunden, 3 BUND interne Runden, jeweils 2 Stunden, viele Telefonate und 2 Besprechungen mit der Kölner Organisatorin, mit jeweiliger Vorbereitung. Passend zum Wochenmotto bieten wir als BUND einen Workshop Wildbienenhabitate an. Daneben gibt es viele weitere, interessante Aktionen, von April über den Sommer bis zur Woche im September, an denen wir mitmachen werden. Im Oktober werden wir die gesamte Zeit für zukünftige Projekte und mehr reflektieren und auswerten.Lust, bei dieser Pionierarbeit dabei zu sein? Nehmen Sie Kontakt mit Gabriele Falk auf!

© Monika Billen



Unsere Bürozeiten:


Montag, Dienstag, Donnerstag:

10:00 - 13:00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns unter:   0221 - 724710

Öffentliches Plenum:
Jeden dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr in unserem Büro.



Diese Übersicht zeigt die unüberwindbaren Hindernisse auf, an denen eine neue brücke aus naturschutz- und
umweltfachlichen Gründen scheitert. 

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