Gemeinsam für unsere Mitwelt

 Was verbindet Religionen und Naturschutz? Mit dieser Frage hat sich ein kleines Team seit November 2017 beschäftigt. Auslöser war eine Anfrage während des monatlichen Plenums, ob der BUND Köln an einer Aktionswoche des Netzwerkes Religion und Naturschutz im September 2018 mitmachen wolle. Spontan haben sich 5 Personen zusammengetan und intern sowie im Arbeitskreis für die Kölner Woche gewirkt. Viele Ideen wurde von der Organisatorin zu einem Konzept zusammengestellt, dessen Planung noch weiterläuft, während die erste Aktion bereits im April 2018 durchgeführt wird.

Auf Grundlage einer gemeinsamen Erklärung aus dem Jahr 2015, i.e. das Abrahamische Forum e.V. mit 9 Religionsgemeinschaften, das Bundesamt für Naturschutz (BfN), der BUND und weitere Naturschutzverbände, legten wir als Kleingruppe noch vor Weihnachten 2017 los.

Was ist die persönliche Motivation, sich zu dieser Initiative zu melden? So vielfältig, wie die Teilnehmenden, waren auch die Beweggründe, dabei zu sein. Neue Menschen für den BUND. Ethik und Natur – ethischer Naturschutz. Verschönerung von Kirchen, Tempeln, Moscheen und Synagogen. Teamarbeit. Um nur einige zu nennen. Ich wollte ein neues Arbeitsmodell auf biologischer Grundlage erproben. In jedem Meeting haben wir gemeinsame BUND-Ziele sowie die persönlichen diskutiert, inwieweit das alles zusammen in ein System passt. Ebenso intensiv haben wir überlegt, welche Aktionen wir anbieten können und wo wir realistisch mitmachen möchten.

Was kann der BUND als bundesweite, überparteiliche, überkonfessionelle Gruppe mit dem Grundsatz religiöser Toleranz dazu beitragen? Diese Fragen klärten wir, u.a. mit Rückfrage in der Bundesgeschäftsstelle (s. hier die BUND Ziele) und beim Abrahamischen Forum, noch vor dem ersten Treffen in großer Runde. So haben wir uns für eine ergebnisoffene Kooperation vorbereitet, von der alle Mitwirkenden langfristig profitieren sollten. Beim ersten Team-Treffen in großer Runde gab es erste Kontakte mit den Religionsgemeinschaften. Mit dem Titel Gemeinsam für unsere Mitwelt und unter dem Motto Bienen für den Frieden wurde weiter geplant.

Im Verlauf von 4 Monaten gab es 4 Gesamttreffen, à 3-4 Stunden, 3 BUND interne Runden, jeweils 2 Stunden, viele Telefonate und 2 Besprechungen mit der Kölner Organisatorin, mit jeweiliger Vorbereitung. Passend zum Wochenmotto bieten wir als BUND einen Workshop Wildbienenhabitate an. Daneben gibt es viele weitere, interessante Aktionen, von April über den Sommer bis zur Woche im September, an denen wir mitmachen werden. Im Oktober werden wir die gesamte Zeit für zukünftige Projekte und mehr reflektieren und auswerten.Lust, bei dieser Pionierarbeit dabei zu sein? Nehmen Sie Kontakt mit Gabriele Falk auf!

© Monika Billen



Unsere Bürozeiten:


Montag, Dienstag, Donnerstag:

10:00 - 13:00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns unter:   0221 - 724710

Öffentliches Plenum:
Jeden dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr in unserem Büro.



Diese Übersicht zeigt die unüberwindbaren Hindernisse auf, an denen eine neue brücke aus naturschutz- und
umweltfachlichen Gründen scheitert. 

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