Atommüll in Deutschland: Bis in alle Ewigkeit...

Vortrag in der Alten Feuerwache

Mehr als 300.000 m³ Atommüll haben sich bereits in Deutschland über die Jahre angesammelt, davon sind mehr als 17.000m³ hoch radioaktiv. Wohin mit dem ganzen Zeug? Es gibt bisher kein sicheres Lager, es gibt keine gute Lösung. "Wir müssen die am wenigsten Schlechte finden", so Klaus Brunsmeier zur Atommüllproblematik am 04. November 2015 in der Alten Feuerwache. 
Brunsmeier ist stellvertretender Bundesvorsitzende des BUND und Mitglied der Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfälle im Deutschen Bundestag. Er war bei uns zu Gast, um mit uns über die aktuelle Situation des Atommüll in Deutschland und die Arbeit der Kommission zu sprechen. Oberirdisch oder unterirdisch, ein oder mehrere Standorte, erreichbar oder dauerhaft verschlossen? Viele Fragen, viele Informationen, viele Ideen, angeregte Diskussionen... und wo bleiben die Antworten? Wer eine einfache, bezahlbare und sichere Lösung parat hat, den Atommüll dauerhaft zu lagern, der möge sich bitte melden! 

Die Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe ist nicht dafür zuständig, Plätze für Atommülllagerstätten zu finden, sondern lediglich Kriterien festzulegen, nach denen mögliche Standorte überprüft werden können. Keine leichte Aufgabe, wenn die unterschiedlichsten Interessengruppen in einer Kommission vertreten sind und die Berge atomaren Abfalls stetig wachsen. Noch bis 2022 sind einige Atomkraftwerke in Deutschland in Betrieb, dabei ist der Atomausstieg längst überfällig. Das Problem der gefährlichen Reste, die Überbleibsel einer angeblich sauberen und billigen Stromquelle, wird dagegen noch viele Jahrmillionen bestehen bleiben.Viele Fragen blieben im Raum stehen, aber Eines wurde während des Vortrags ganz deutlich: Atommüll ist ein dringlicheres Problem denn je und geht jeden von uns etwas an! Doch was können wir eigentlich für den Atomausstieg tun? Werden Sie aktiv, egal, ob online oder auf der Straße, Aktionen mit großer Beteiligung setzen Politik und Wirtschaft unter Druck. Sie können die Energiewende aktiv vorantreiben, indem Sie zu Ökostrom wechseln und/oder den eigenen Stromverbrauch reduzieren. Unterstützen Sie den BUND Atom-Widerstand!



Unsere Bürozeiten:


Montag, Dienstag, Donnerstag:

10:00 - 13:00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns unter:   0221 - 724710

Öffentliches Plenum:
Jeden dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr in unserem Büro.



Diese Übersicht zeigt die unüberwindbaren Hindernisse auf, an denen eine neue brücke aus naturschutz- und
umweltfachlichen Gründen scheitert. 

Lesen Sie selbst

Mit dem Fleischatlas 2018 informiert die Heinrich-Böll-Stiftung und der BUND über negativen Auswirkungen der industriellen Fleischprodukti-
on und zeigt Alternativen auf.

Handyrecycling

Suche