Spatzen

Der Haussperling (Passer domesticus), auch bekannt unter dem Namen "Spatz", ist selten geworden. Zahlreiche Faktoren führten und führen zu einer stetigen Abnahme der Population. Ein wichtiger Punkt ist der Nahrungsmangel, der die quirligen Körnerfresser besonders hart trifft. Flächenversiegelung, naturferne Begrünung, Erntemethoden bis zum letzten Korn und Pestizideinsatz erschweren den Spatzen die Nahrungssuche. Alles was Sie über unseren kleinen Freund wissen sollten, lesen Sie auf dieser Seite.

Helfen Sie den Kölner Spatzen

Jede*r von uns kann etwas tun, um unsere Stadt für Spatzen wieder attraktiver und lebenswerter zu machen. Hier finden Sie einige Tipps, was Sie für Spatz & Co in Ihrem Umfeld tun können. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an den BUND Köln.

Spatzen in Köln – Wer hat den Spatz gesehen?

Die gefiederten Tiere waren einst weit verbreitet, inzwischen sind Spatzen selten geworden. Deutschlandweit steht der Haussperling heute auf der Vorwarnliste gefährdeter Arten. Auch bei uns in Köln ist der berühmte „Spatz vom Wallrafplatz“ inzwischen längst Geschichte und vorbei ist die Zeit, in der sich Willi Ostermann noch fragte: "Wie kütt die Mösch, die Mösch, die Mösch bei uns en die Köch?"
Wir machen uns auf die Suche nach den Kölner Spatzen.

Eine der größten Kölner Haussperlings-Kolonien ist heimatlos

Haussperlinge (Passer domesticus) auf dem Gelände


Etwa 100 Individuen brauchen unsere Hilfe


Das Spatzenparadies befand sich bis Ende Dezember in Köln Ehrenfeld auf einem verwilderten Gelände zwischen Weinsbergstraße und Ölstraße. Hier haben die Haussperlinge, auch bekannt als „Spatzen“, reichlich Nahrung gefunden, um sich und ihre Jungen zu versorgen. Die Nistplätze sind unter der Dachverkleidung des benachbarten Studentenwohnhauses "Marmelade Parc" (Eingang Eisenstraße 43) angelegt, man kann sie gut von der Ölstraße aus betrachten. Weiterlesen.

Spatzenschutz am Neumarkt

Rankhilfe für Efeu

Efeuwände können wahre Spatzen-Paradiese sein. Wenn Efeu nicht regelmäßig geschnitten wird, bricht er nach einigen Jahren unter der Last des Gewichts zusammen und rollt sich nach unten ab. So ist ein weiterer Spatzennistplatz vernichtet, wie es am Beispiel der Hausfassade auf dem Bild zu sehen ist.

Spatzen-Populationen haben es aufgrund von Nahrungsmangel und naturferner Begrünung schwer zu überleben. Die Folge ist, dass der Spatz auf der Vorwarnliste steht. Um dem Rückgang seines Lebensraumes in der Stadt entgegenzuwirken, ist der Schutz der noch vorhandenen Nistplätze umso bedeutsamer. Weiterlesen.

Spatzenkolonie in Ehrenfeld

Bedrohung durch bevorstehende Baumaßnahmen

Eine der größten Haussperlingskolonien Kölns mit etwa 100 Individuen ist durch anstehende Baumaßnahmen des Architekturbüros "GRUHL&PARTNER" in Gefahr.

Das Spatzenparadies befindet sich in Köln Ehrenfeld auf einem verwilderten Gelände zwischen Weinbergstraße und Ölstraße. Die Nistplätze kann man gut von der Ölstraße aus betrachten, sie befinden sich unter der Dachverkleidung des Studentenwohnhauses "Marmelade Parc" (Eingang Eisenstraße 43). Vom Baugelände zum Marmelade Parc herrscht reger Spatzenflugverkehr. Weiterlesen.

Informationen und Aktionen rund um den Haussperling

Haussperling (Passer domesticus), männlich

Spatzenbotschafterin am Tag der Kölner Stadtnatur vor Ort

Im Rahmen des am 12. Juni erstmalig veranstalteten Tages der Kölner Stadtnatur im Brunosaal in Köln Klettenberg war eine engagierte Spatzenbotschafterin der BUND-Kreisgruppe Köln vor Ort um über den Haussperling zu informieren.

Andrea E. hat die Einladung der Veranstalter, die Vielseitigkeit der urbanen Natur kennenzulernen, genutzt, um auf die Lage des zunehmend gefährdeten Haussperlings aufmerksam zu machen und Interessierte zu informieren.

Der mittlerweile auf der Vorwarnliste der gefährdeten Arten stehende genügsame Spatz findet in der Stadt durch den zunehmenden Nutzungsdruck auf brachliegenden Flächen kaum noch genügend Nahrung und Habitat. Die mit der Häusersanierung einhergehende Beseitigung von Nist- und Nischenplätzen sowie Vogelschlag an Glas tragen zudem zur Dezimierung dieser geselligen Art bei.

Weiter Information darüber, wie Sie den Kölner Spatzen helfen können, finden Sie hier.

Spatzenvertreibung und neue Heimat

Der Nikolausplatz ist unter Spatzenkennern als wichtiger Lebensraum für den Haussperling (Passer domesticusbekannt. Der öffentliche Platz war bis vor kurzem noch Heimat einer großen Kolonie. Dem ist nun leider nicht mehr so, da die Hecken am Nikolausplatz durch radikale Weise auf den Stock gesetzt, also bodennah abgeschnitten wurden. Diese Art der Grünflächenpflege ist in Köln leider keine Seltenheit.

Spatzen im Bezirksrathaus Porz

Das Bezirksrathaus Porz ist ein kleines Spatzenparadies. Schätzungsweise 30-40 Brutpaare nisten hier in den Jalousiekästen der zahlreichen Fenster. Doch die Spatzenkolonie ist in Gefahr. Eine Reinigungsfirma wurde beauftragt, die Fenster zu putzen und vorhandene Vogelnester zu entfernen.
Diese Spatzenkolonie konnte vorerst gerettet werden!

"Der Spatz geht in die Schule" - Kölner Schüler*innen lernen den Spatz kennen

Während der Projekttage an Kölner Schulen lernen die Schüler*innen den "Alltag" des Spatzen kennen. Ganz nebenbei erfahren sie sehr praxisnah, wie die Schüler*innen dem Haussperling helfen können, diesen zu bestehen.



Unsere Bürozeiten:


Montag, Dienstag, Donnerstag:

10:00 - 13:00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns unter:   0221 - 724710

Öffentliches Plenum:
Jeden dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr in unserem Büro.



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