25. September 2017

Die Gleueler Wiese – noch lebt sie Teil II

Gleueler Wiese Sommer 2017 (Foto: Andrea Essfeld)

 

 

Die “unscheinbare“ Gleueler Wiese zeigt stellvertretend für alle innerstädtischen Wiesen, wie wertvoll sie für unsere heimische Tierwelt sind.

 

 

Insektensterben und der gesamte Artenrückgang in der Tier- und Pflanzenwelt erfordern dringend einen anderen Umgang mit unserem Kölner Grün. Der Schutz der Wiesen, die jetzt schon zu den gefährdetsten Lebensräumen in Deutschland zählen, sollte Vorrang vor allen anderen Begehrlichkeiten haben. http://www.bmub.bund.de/pressemitteilung/rote-liste-2017-wiesen-und-weiden-in-gefahr/ 

Um den Artenreichtum zu fördern, ist ein anderes Pflegemanagement der Grünflächen nötig (siehe: BUND, Biodiversitätsstandards für das Management kommunaler Grünflächen, Seite 29).

 

Zu häufiges Mähen der gesamten Wiesenfläche führt zu floristischer und faunistischer Verarmung.

http://www.bund-koeln.de/fileadmin/bundgruppen/bcmskgkoeln/Arbeitskreise/Planung_und_Stellungnahmen/bund_koeln_

_Massnahmenkatalog_-_staedtisches_gruen.pdf

 

 

 

Die Gleuer Wiese wird nur selten, dann aber vollständig gemäht. Auch wenn das noch nicht optimal ist, zahlt sich dieses Vorgehen aus, wie die folgenden Fotos zeigen.

 

 

 

Die BLASENKOPFFLIEGE (Conopidae)

Blasenkopffliege (Photo: Cristina Krippahl)

Die BLASENKOPFFLIEGE

(Conopidae), auch Dickkopfliege genannt, stammt aus der Familie der Zweiflügler (Diptera). Größe: 3-18 mm.

Der große, aufgeblasen wirkende Kopf ist hier Hauptmerkmal. Die Wiesenbewohnerin lebt auf Korb- und Doldenblüten und ernährt sich von deren Nektar.

 

Die Blasenkopffliege ist ein Parasitoid, sie lauert Hummeln und Wespen auf und legt ihre Eier in ihnen ab. Die Larven dringen nach dem Schlüpfen in den Hinterleib der Opfer und fressen sie auf. Die Larven überwintern in den toten Wirtstieren.

Der HAUHECHEL-BLÄULING (Polyommatus icarus)

Hauhechel-Bläulinge Paarung (Photos: Cristina Krippahl)
Hauhechel-Bläuling Weibchen (Photos: Cristina Krippahl)
Hauhechel-Bläuling Männchen (Photos: Cristina Krippahl)

Der HAUHECHEL-BLÄULING (Polyommatus icarus) ist ein Tagfalter aus der Familie der Bläulinge (Lycaenidae). Seine Flügelspannweite beträgt 25-30 mm. Die Männchen und Weibchen sehen auf der Flügeloberseite sehr unterschiedlich aus. Die Oberseite der Männchen ist leuchtend blau mit einem leichten Violettanteil, die der Weibchen ist braun mit einem geringen Blauanteil und orangenen Flecken an den Flügelaußenrändern. Die Flügelunterseite ist bei den Männchen und Weibchen gleich, graubraun mit weiß umrandeten schwarzen Punkten und orangenen Flecken am Flügelrand.

 

 

 

 

 

http://schmetterlinge.bund-rlp.de/fileadmin/bundgruppen/Fotos/Tiere/Schmetterlinge/Artenportraets_16/Hauhechel-Blaeuling_2017.pdf

 

Der GROSSE BLAUPFEIL (Orthetrum canellatum)

Großer Blaupfeil (Photo: Cristina Krippahl)

Der GROSSE BLAUPFEIL (Orthetrum canellatum) ist unsere größte Segellibelle mit einer Körperlänge bis zu 5 cm und einer Flügelspannweite bis 8,5 cm. Die frisch geschlüpften Libellen sehen zuerst gleich aus, blass grün-gelb. Während der Reifezeit (10-21 Tage) werden die Weibchen kräftig gelb mit schwarzem Gittermuster, die erwachsenen Männchen haben einen dunkelbraunen Thorax und einen blau bereiften Hinterleib.

 

http://www.libellen.tv/libelle_grosser-blaupfeil_orthetrum-cancellatum.ht 


Der MÄUSEBUSSARD (Buteo buteo)

Mäusebussard (Photo: Cristina Krippahl)

Der MÄUSEBUSSARD (Buteo buteo), ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen, gehört zur Gattung der Bussarde (Buteo). Seine Flügelspannweite kann bis zu 135 cm betragen. Er hat eine relativ hohe Lebenserwartung von 25 Jahren. Sein Lebensraum sind Waldränder mit angrenzenden offenen Flächen wie Wiesen und Weiden. Seine Hauptnahrung sind Mäuse, wie schon der Name sagt.

Sein Nest (Horst) baut er in 10-20 m Höhe an Waldrändern, dort legt das Weibchen nur einmal im Jahr ab Ende April 2-4 Eier. Nach 5 Wochen schlüpfen die Jungen. Im Frühjahr kreist der Mäusebussard über seinem Revier, dabei stößt er seinen typisch katzenartigen Ruf aus.

 

http://www.deutsche-vogelstimmen.de/mausebussard/


http://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/maeusebussard.html

 


Der GEMEINE GRASHÜPFER (Chorthippes paralellus)

Gemeiner Grashüpfer (Photo: Cristina Krippahl)

 

Der GEMEINE GRASHÜPFER (Chorthippes paralellus) gehört zu den Kurzfühlerschrecken. Seine Körpergröße liegt zwischen 15-22 mm, wobei die Weibchen größer als die Männchen sind. Die Färbung kann sehr unterschiedlich sein. Sie reicht von grünlich bis bräunlich, auch grünbraune Mischformen.sind möglich. Typisch sind die mächtigen Hinterbeine, mit denen er weite Sprünge machen kann. Tagsüber kann man seinen zirpenden Gesang hören. Die Paarungszeit geht über den gesamten Hochsommer. Seine Eier legt das Weibchen in den Boden, wo sie den Winter über bleiben. Im folgenden Frühsommer schlüpfen dann die Larven.

 

http://www.insektenbox.de/heusch/gegras.htm

 


Die GEMEINE SKORPIONSFLIEGE (Panorpa communis)

Gemeine Skorpionsfliege (Photo: Cristina Krippahl)

Die GEMEINE SKORPIONSFLIEGE (Panorpa communis) ist eine Schnabelfliege. Das Männchen hat ein deutlich verdicktes Genitalsegment am Ende des Hinterleibs, das meist nach oben gekrümmt getragen wird und deshalb an den Stachel eines Skorpions erinnert.  


http://www.insektenbox.de/sonsti/geskor.htm


Der C-FALTER (Polygonia c-album)

C-Falter (Photo: Cristina Krippahl)

Der C-FALTER (Polygonia c-album) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter. Seine Flügelspannweite reicht von 42-50 mm. Die weiße C-ähnliche Zeichnung auf der hinteren Flügelunterseite gab ihm seinen Namen. Die Falter haben sehr unterschiedliche Farben auf der Flügeloberseite. Es gibt rostbraune, orangene mit schwarzen, braunen oder gelben Flecken. Die Flügel sind tief ausgeschnitten und wirken etwas zerfranst. Auch die Flügelunterseite kann sehr verschieden aussehen. Dunkelbraun, hellbraun, grau oder gelb, aber immer mit der weißen C-Zeichnung.

Es gibt zwei Generationen, von denen die zweite überwintert.

Lebensraum: Waldränder, Gebüsche aus Salweide, Haselsträuchern und Ulmensträuchern. Streuobstwiesen und Gärten.

Raupenfutterpflanzen : Brennnesseln, Haselsträucher, Stachelbeer- und Johannisbeersträucher.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/C-Falter



Der DISTELFINK oder STIEGLITZ (Carduelis carduelis)

Distelfink in Gruppe (Photos: Cristina Krippahl)
Distelfink (Photos: Cristina Krippahl)

Der DISTELFINK oder STIEGLITZ (Carduelis carduelis) gehört zu den kleinsten unter den Finken, mit 12 cm Körpergröße wiegt er höchstens 16 g. Lebenserwartung: 9 Jahre.

Brutzeit : Ende März-Juli mit zwei Bruten (4-6 Eier) Sein napfförmiges Nest baut er in Baumkronen.

Männchen und Weibchen sehen sehr ähnlich aus. Der farbenprächtige Singvogel hat eine rote Gesichtsmaske auf dem schwarz-weißen Kopf .Seine breite, gelbe Flügelbinde sieht man besonders gut, wenn er fliegt. Sein Rücken und die seitlichen Teile der Brust sind hellbraun. Flügel, Schwanz und Nacken sind überwiegend schwarz.Sein spitzer Schnabel ist perfekt dazu geeignet, an seine Lieblingsspeise, die Distelsamen zu gelangen (daher sein Name Distelfink).

Sein Speiseplan besteht aus den Samen heimischer Wildstauden und Bäume.

Leider findet er immer weniger Nahrung in unserer penibel aufgeräumten Landschaft, die keine wilden Wiesen und verwilderten Gärten duldet. So nimmt sein Bestand in Deutschland immer weiter ab.

 

https://www.bund-naturschutz.de/tiere-in-bayern/voegel/stieglitz.html



 

http://www.brodowski-fotografie.de/beobachtungen/stieglitz.html




Das LANDKÄRTCHEN (Araschnia levana)

Landkärtchen (Photo: Cristina Krippahl)

Das LANDKÄRTCHEN (Araschnia levana) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter. Seinen Namen verdankt der Falter seiner Flügelunterseite, die durch ihr Muster wie eine Landkarte aussieht.

Flügelspannweite: 28-40 mm.

Es gibt zwei Generationen, die sich in ihrem Aussehen sehr unterscheiden.

Die Frühjahrsgeneration (April-Juni) hat eine orangene Flügeloberseite mit schwarzen Flecken.

Die Sommergeneration (Juli-September) hat eine braunschwarze Flügeloberseite mit einem weißen Band.

Die Flügelunterseite ist bei beiden Generationen dunkel-rotbraun mit hellen Linien, die an eine Landkarte erinnern.

Die Futterpflanze der Raupen ist die Bennnessel, wie für viele andere Falter auch. Die Eier werden in kleinen, grünen Türmchen (bis 10 Eier) an die Blattunterseite der Nessel geheftet.

Lebensraum: feuchte Hochstaudenflure mit Brennnesseln, wie sie an Waldrändern zu finden sind. Außerdem müssen für die erwachsenen Falter ausreichend nektarreiche heimische Stauden vorhanden sein. (artenreiche Wildstaudenwiese).

 

 

http://www.bund-nrw-naturschutzstiftung.de/schmetterlinge_des_jahres/schmetterling_des_jahres_2007_landkaertchen/

 

 

Der SIEBENPUNKT (Coccinellidae)

Marienkäfer (Photo: Cristina Krippahl)

Der SIEBENPUNKT (Coccinella septempunctatus) ist unser bekanntester Marienkäfer und Insekt des Jahres 2006. Ein halbkugeliger roter Käfer mit 7 Punkten. Es gibt viele verschiedene Farbvarianten rot, hellbraun, gelb, schwarz und beige mit unterschiedlich vielen Punkten. Der Kopf , die Brust und die Unterseite sind meist schwarz.

Paarungszeit: März-Mai, Juli-August.

Das Weibchen legt bis zu 400 Eier. Direkt nach dem Schlüpfen beginnen die Larven Blattläuse zu fressen.

Als Nützling wird der Marienkäfer in Gärten und in der Landwirtschaft als Schädlingsbekämpfer eingesetzt. Seine Hauptnahrung sind Blatt- und Schildläuse sowie Milben. Weil er sich schneller als unser heimischer Marienkäfer vermehrt, wurde 1980 der Asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis) in den USA und später auch in Europa zum Schutz von Nutzpflanzen vor Blattläusen eingeführt. Leider verdrängt der asiatische Käfer unseren heimischen Vertreter.

Den Asiatischer Marienkäfer erkennt man an einem schwarzen „M“ auf dem weißen Halsschild.

Außerdem zwickt er gerne.


 

http://www.kaeferatlas.de/~ka16/Steckbriefe/Marienkafer/marienkafer.html

 


Das SECHSFLECK-WIDDERCHEN (Zygaena filipendulae)

Sechsfleck-Widderchen (Photo: Cristina Krippahl)

SECHSFLECK-WIDDERCHEN (Zygaena filipendulae) sind Schmetterlinge aus der Verwandtschaft der Nachtfalter, die aber ausschließlich tagaktiv sind. Sie haben ihren Namen von ihren kräftigen Fühlern, die an Hörner erinnern.

Das Sechsfleck-Widderchen wird auch Blutströpfchen genannt wegen seiner sechs roten Flecken auf den schwarzen Vorderflügeln. Die Hinterflügel sind dunkel rot. Von Juli bis August kann man ihn auf artenreichen Wiesen fliegen sehen.

Lebensraum: Wiesen, Waldränder, Brachland.

Raupenfutter: Hornklee.
Alle Widderchen sind mehr oder weniger gefährdet, das Sechsfleck Widderchen ist noch vergleichsweise häufig zu sehen.

Die Raupen entwickeln sich auf dem gewöhnlichen Hornklee, der nur noch auf artenreichen Wiesen vorkommt. Aber auch hier können die Widderchen nur existieren, wenn nicht die komplette Wiese auf einen Schlag gemäht wird..

Um die Bestände der gefährdeten Arten, wie das Widderchen nicht noch mehr zu reduzieren, ist ein Umdenken in der Wiesenpflege dringend erforderlich.


http://www.insektenbox.de/schmet/sechwi.htm

 

 

Text Andrea Essfeld

Photos Cristina Krippahl 

 

 

Die Gleueler Wiese - noch lebt sie !

Die Gleueler Wiese ist seit einem Jahr ein heißes Thema. Dieses Stück Natur ist ein Kernelement des äußeren Grüngürtels. Und das wird durch Bebauungspläne bedroht.


Konrad Adenauer, ein Visionär seiner Zeit, wollte den Kölnern den Zugang zur unberührten Natur ermöglichen. Er befürchtete, dass Köln zu einer Steinwüste verkommen könnte. Die Festungsanlagen als „Grüne Lunge“ für Köln in den Inneren und äußeren Grüngürtel umzuwandeln, war eine weitsichtige und moderne Tat. Die Gleueler Wiese als Teil dieses einzigartigen Konzepts einer Wald -und Wiesenlandschaft, bietet heute den angrenzenden Veedeln Sülz, Klettenberg und Lindenthal wohnortnahes Grün. Sie ist bis heute noch nicht zur Grillmeile geworden und ermöglicht daher Jung und Alt, noch unberührte Natur zu erleben. Solche Wiesenflächen fördern natürlich auch die Biodiversität in der Stadt.


Trotzdem ist die Sorge Adenauers heute aktueller denn je. Der Gleueler Wiese droht Versiegelung durch Kunstrasenplätze und Funktionsbauten.


Wer mit offenen Augen durch die Gleueler Wiese streift, erlebt Natur pur mitten in der Großstadt. Ohne Lichtverschmutzung kann man hier nachts noch einen Sternenhimmel sehen oder den Flug der Fledermäuse in der Dämmerung beobachten. Aber das ist bei weitem noch nicht alles. Es kreucht und fleucht. Die Fotografin Cristina Krippahl ist für uns auf die Pirsch gegangen und hat das Gewimmel mit der Kamera eingefangen. Hier kommen erste Beispiele (Fortsetzung folgt).

Aufruf: schickt uns Fotos von Tieren auf und um die Gleueler Wiese, die schönsten Fotos werden auf unserer Homepage veröffentlicht !

Das GROSSE OCHSENAUGE (Maniola jurtina)

Große Ochsenauge (Photo: Cristina Krippahl)

Das GROSSE OCHSENAUGE (Maniola jurtina) aus der Familie der Edelfalter trifft man von Ende Mai bis September am Waldrand und auf der Gleueler Wiese an. Seine Eier legt er im Spätsommer an verschiedenen Gräsern ab, die Raupe überwintert geschützt zwischen den Blättern, deshalb sollte ein Teil der Wiesenfläche auch gar nicht gemäht werden, um im Folgejahr wieder Schmetterlinge zu erleben.

Das TAGPFAUENAUGE (Aglais io)

Tagpfauenauge (Photo: Cristina Krippahl)
Tagpfauenauge bei der Eiablage (Photo: Cristina Krippahl)

Das TAGPFAUENAUGE (Aglais io) ist ein Schmetterling aus der Familie der Edelfalter und wurde 2009 zum Schmetterling des Jahres gewählt. Dieser wunderschöne Schmetterling ist auf seiner Unterseite sehr dunkel gezeichnet, was man auf dem 2. Foto bei der Eiablage gut sehen kann. Er überwintert nicht als Puppe, Raupe oder Ei, sondern als erwachsener Falter. Seine Raupen ernähren sich von Brennnesseln.

Der DISTELFALTER (Cynthia cadui) (Vanessa cardui)

Diestelfalter (Photo: Cristina Krippahl)

Der DISTELFALTER (Cynthia cadui) (Vanessa cardui) aus der Familie der Edelfalter (Nymphalidae) ist ein Wanderfalter, der von April-September bei uns anzutreffen ist. Den Winter verbringt er in Afrika. Futterpflanze der Raupen: Brennnessel, Kratzdistel.

Der ZITRONENFALTER (Gonepteryx rhamni)

Zitronenfalter (Photo: Cristina Krippahl)

 

Der ZITRONENFALTER (Gonepteryx rhamni) ist ein Schmetterling aus der Familie der Weißlinge. Die Männchen sind zitronengelb die Weibchen grünlich-weiß. Die Flügel sind an den Spitzen zugespitzt. Die Raupen ernähren sich vom Faulbaum und Kreuzdorn. Weiter Steckbriefe für den Zitronenfalter bei den Naturkids und dem BUND.

Der GROSSE KOHLWEISSLING (Pieris brassicae)

Große Kohlweißling (Photo: Cristina Krippahl)

 

Der GROSSE KOHLWEISSLING (Pieris brassicae) Tagfalter aus der Familie der Weißlinge (Pieridae).

Steckbrief bei Welt der Schmetterlinge

 

Der WEISSE GRASZÜNSLER (Crambus perlella)

Weißer Graszünsler (Photo: Cristina Krippahl)

Der WEISSE GRASZÜNSLER (Crambus perlella) gehört zu den Zünslern (Pyralidae) und ist ein Nachtfalter.

Er hat silbrigweiße teilweise graugestreifte Vorderflügel und eine Flügelspannweite von 24mm. Lebensraum: Wiesen und Weiden. Die grün-bräunlichen Raupen leben von September-Juni in einer Gespinströhre an Gräsern. Verpuppung Sommeranfang. Futterpflanzen: Gräser.

 

 

Text Andrea Essfeld

Photos Cristina Krippahl 

 

Der GRÜNE SCHEINBOCKKÄFER (Oedemera nobilis)

Grüner Scheinbockkäfer (Photo: Cristina Krippahl)

Der GRÜNE SCHEINBOCKKÄFER (Oedemera nobilis) gehört zur Familie der Scheinbockkäfer (Oedemeridae) (Schenkelkäfer). Er ist tagaktiv auf Blüten an Waldränder, Wiesen von April-Juli und ernährt sich dort von Pollen und Nektar. Die Larven fressen morsches Holz und Pflanzenmark.

Merkmale: Größe: 8-12mm. Grüner Käfer mit metallischem Glanz, die Fühler sind genauso lang wie der Körper. Die Deckflügel werden nach hinten schmäler.

 

Der GOLDGLÄNZENDE ROSENKÄFER (Cetonia aurata)

Goldglänzender Rosenkäfer (Photo: Cristina Krippahl)

 

Der GOLDGLÄNZENDE ROSENKÄFER (Cetonia aurata), Unterfamilie der Rosenkäfer (Cetoniinae). Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae). In Deutschland gehört er zu den streng geschützten Käferarten. Vom Aussterben bedroht (RL1+). Insekt des Jahres 2000. Körperlänge: 22-28mm. Metallisch grün bis bronzefaben glänzend mit einer rotgoldenen Unterseite. Die Fühlerenden sind blattartig ausgefächert, sie dienen als Geruchs-und Tastorgane. Steckbrief bei Naturspaziergang

 

Der GEBÄNDERTE PINSELKÄFER (Trichius fasciatus)

Gebänderter Pinselkäfer (Photo: Cristina Krippahl)

 

Der GEBÄNDERTE PINSELKÄFER (Trichius fasciatus) aus der Familie: Blatthornkäfer (Scarabaeidae), ist 9-12 mm lang. Sein Körper ist mit gelben und weißen wolligen Haaren versehen. Die gelben bis orangefarbenen Fügeldeckel sind schwarz gezeichnet. Auf den ersten Blick ähnelt er einer Hummel, was ihn vor Freßfeinden schützt. Im Juni und Juli ist er auf heimischen Stauden und Sträuchern anzutreffen von deren Blütenpollen er sich ernährt. Die Larven ernähren sich von Totholz.

Steckbrief bei Tierdoku und Wikipedia

Der LÄNGLICHE DISTELRÜSSLER (Larinus planus)

Rüsselkäfer (Photo: Cristina Krippahl)

 

Der LÄNGLICHE DISTELRÜSSLER (Larinus planus) mit seiner Körperlänge von 5-8 mm findet man von April bis September auf Wiesen mit Disteln und Flockenblumen. Die Weibchen legen ihre Eier in die Blütenknospen und Anfang August schlüpft die neue Generation.
Steckbrief bei Naturspaziergang

Die VERÄNDERLICHE KRABBENSPINNE (Misumena vatia)

Veränderliche Krabbenspinne mit Schwebefliege (Photo: Cristina Krippahl)

 

Die VERÄNDERLICHE KRABBENSPINNE (Misumena vatia), Spinne des Jahres 2006, mit Hainschwebfliege. Ihre Beute lauert sie auf Blüten auf, das Weibchen kann zur Tarnung seine Farbe verändern.
Steckbrief bei BUND Hessen

 

Die LISTSPINNE (Pisaura mirabilis)

Listspinne (Photo: Cristina Krippahl)

 

Die LISTSPINNE (Pisaura mirabilis). Spinne des Jahres 2002. Die Listspinne gehört zur Familie der Raubspinnen (Pisauridae), Unterordnung: echte Webspinne (Araneomorphae). Die Lisspinne ist tag- und nachtaktiv. Das Weibchen trägt die Eier in einem Kokon unter ihrem Körper.
Steckbrief bei Tierdoku

Text: Andrea Essfeld

Photos: Cristina Krippahl



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Diese Übersicht zeigt die unüberwindbaren Hindernisse auf, an denen eine neue brücke aus naturschutz- und
umweltfachlichen Gründen scheitert. 

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