Ein Haus für Fledermäuse

Anleitung zum Bau von Fledermauskästen

Fledermäuse sind eine bei uns stark bedrohte Tiergruppe. Sie leiden unter der Zerstörung ihrer Lebensräume durch Bauvorhaben und intensive Landwirtschaft und an einem Mangel an Quartieren. Durch das Abholzen von Wäldern, den Abriss oder den unsachgemäßen Umbau von fledermausfreundlichen Gebäuden und unterirdischen Höhlen und Stollen ist der Wohnraum knapp geworden. Wichtig ist ein Umdenken auf höherer Ebene in Politik, Landwirtschaft und Bauplanung, doch auch jeder Einzelne kann etwas für den Erhalt der Fledermäuse tun.

Fertiggestellter Fledermauskasten

Dazu hatten sich auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Fledermauskasten-Workshops entschieden. Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Fledermäuse ging es in die Holzwerkstatt der Alten Feuerwache, wo unter Anleitung mit Säge, Akkuschrauber, Stechbeitel und Leim gewerkelt wurde. Das Ergebnis waren 15 fertige Fledermauskästen aus Lärchenholz, die mittlerweile im Kölner Stadtgebiet hängen und bereit sind für den Einzug der Fledermäuse.

Wir haben größtenteils nach einer Kastenbau-Anleitung des BUND gearbeitet, die hier heruntergeladen werden kann. Nach unserer Erfahrung eine sehr gute Anleitung, mit Hilfe derer sich 1,10m Holz (z.B. Lärche) leicht und mit einfachen Mitteln in einen guten Fledermauskasten verwandeln lassen. Gegen die Wohnungsnot der Fledermäuse.

Danke an die Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer für das Interesse!

von Jonas Schaffrath



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Diese Übersicht zeigt die unüberwindbaren Hindernisse auf, an denen eine neue brücke aus naturschutz- und
umweltfachlichen Gründen scheitert. 

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