Dünnwalder Naturschätze: Wisente, Spechte und Buschwindröschen

gefingerter Lerchensporn

Die Exkursion am 04. April 2015 auf der Bergischen Heideterrasse mit dem Referenten Holger Sticht (BUND NRW, Bündnis Heideterrasse) führte uns in den Dünnwalder Wald, zum Mutzbach und zum Wildpark. Dort wo der Mutzbach unter Naturschutz steht und nicht in den hochgelegten, ehemaligen Mühlgraben eingezwängt wird, nimmt er seinen ursprünglichen Weg mit der breiten Aue in Besitz. Hier blühen in reicher Zahl seltene, botanische Schätze, wie die hohe Schlüsselblume, das gelbe und weiße Buschwindröschen und der gefingerte Lerchensporn. In Erstaunen versetzte die Teilnehmer der Fund einer toten Bachforelle.

Wisente im Wildpark

Die Attraktion im Wildpark sind die Wisente, auch bekannt als Europäische Bisons. Ehemals auch in Deutschland wild lebend, können die imposanten Tiere hier hinter starken Zäunen beobachtet werden. Im Rothaargebirge leben einige Tiere frei. Von den Zäunen haben auch die Bäume profitiert. Da hier keine Fällungen vorgenommen wurden, stehen hier heute Bäume, die so alt werden durften, dass sie eine attraktive Dicke für Spechthöhlen erreichen. Später bieten sie als stehendes Totholz mit vielen Käfern eine gute Nahrungsquelle für die Vögel.

Vogelbeobachtung

Im Dünnwalder Wald wurden im letzten Jahr bis zu sechs Spechtarten gesichtet oder verhört. Zu diesen gehören der Buntspecht, Grünspecht, Mittelspecht, Schwarzspecht oder der Grauspecht. Wegbegleiter am Tag der Exkursion waren, neben den ständig rufenden Kleibern, verschiedene Meisenarten, Buchfink, Zip-Zalp, der Grünspecht und der Buntspecht. "Der Dünnnwalder Wald birgt trotz Aufforstung viele Potentiale, die es zu fördern und erhalten gilt", sagt Holger Sticht. Es war eine abwechslungsreiche und interessante Tour durch das viel besuchte Naherholungsgebiet. Wer diesen Termin verpasst hat, findet viele weitere Angebote in unserem Veranstaltungskalender sowie auf der Homepage des Bündnis Heideterrasse.



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Diese Übersicht zeigt die unüberwindbaren Hindernisse auf, an denen eine neue brücke aus naturschutz- und
umweltfachlichen Gründen scheitert. 

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