Willkommen auf der Internetseite der BUND-Kreisgruppe Köln

Der BUND Köln ist eine Kreisgruppe des BUND und besteht seit mehr als 30 Jahren. Als gesetzlich anerkannter Naturschutzverband mit über 1.700 Mitgliedern (2016) geben wir dem Umwelt- und Naturschutz ein starkes Gewicht – unabhängig, überparteilich, ehrenamtlich.

Mehr über unsere Arbeit in Köln erfahren Sie am besten bei unseren Mitmachterminen, Exkursionen, regelmäßigen Plena und weiteren Veranstaltungen.

28. November 2017

Fluglärm Köln-Bonn: Bürgereinspruch gegen Flughafenausbau möglich

Die Flughafen Köln/Bonn GmbH plant einen Ausbau des Flughafens. Daher hat die Flughafen Köln/Bonn GmbH einen Planfesstellungsantrag gestellt. Die Planungsunterlagen liegen zwischen dem 6.11. und 5.12. in den beteiligten Gemeinden aus und jeder von dem Vorhaben Betroffene kann bis zum 19.12. seine Einwendungen schriftlich bei der Bezirksregierung einreichen.
Die Lärmschutzgemeinschaft Flughafen Köln/Bonn e.V. (LSG) und der BUND Landesverband NRW e.V. befürchten als Folge der Ausbauten eine vermehrte Umweltbelastung an Lärm, Luftschadstoffen (insbesondere Feinstaub), Lichtemissionen u.a. in den Tag- und Nachtstunden, durch erhöhtes Flugaufkommen, zunehmenden Strassenverkehr, extensiveren Flughafen-Bodenverkehr und den Bauarbeiten.
Da die ausgelegten Unterlagen zweitausend Seiten umfassen und nicht jeder Betroffene die Zeit und Gelgenheit hat, sich mit diesen Unterlagen zu beschäftigen, haben die LSG und der BUND als Formulierungshilfe ein Musteranschreiben entworfen, zusätzlich zu einem Unterschriftenlistenentwurf der LSG. Diese können elektronisch heruntergeladen werden.
Viele relevante Informationen zum Planfeststellungsverfahren und die Downloadlinks für die Unterschriftenliste und das Musteranschreiben finden sich auf der Seite der LSG.

23. Oktober 2017

Insektensterben

Foto: Cristina Krippahl

Es klingt schlimm, und das ist es auch. Was viele Biologen schon lange ahnten, ist jetzt durch eine umfangreiche Langzeitstudie belegt worden. Es sind nicht nur einzelne Insektenarten, deren Populationen immer weiter zurückgehen. Es betrifft die gesamte Insektenfauna. Die Bestände sind in den letzten 27 Jahren dramatisch geschrumpft. Der Rückgang beträgt 76%, im Sommer fehlen sogar 82% der fliegenden Insekten (Hallmann et al)

http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0185809

Das hat dramatische Folgen. Insekten bestäuben 80% der wildlebenden Pflanzen und viele Vögel können ohne Insekten als Nahrung nicht überleben.

Aber jeder kann etwas tun. Wer einen Garten, Balkon oder ähnliches hat, sollte insektenfreundliche Pflanzen wählen. Eine Liste zur Auswahl finden Sie hier. Insektizide und Herbizide sind selbstverständlich zu vermeiden. Ein Garten muss nicht komplett aufgeräumt sein. Laub und Unkraut sind Lebensraum für viele nützliche Arten.

Der BUND Köln wird die Stadt und alle Verantwortlichen erneut und energisch auffordern die Pflegemaßnahmen der städtischen Grünflächen diesen Erkenntnissen anzupassen. Dazu werden wir unseren Maßnahmenkatalog neu auflegen und aktualisieren. Unsere Grünanlagen, Parks, Gärten und Wälder müssen naturnahe Lebensräume für wildlebende Tiere und Pflanzen sein!

Wer selber praktisch bei unseren Biotoppflegemaßnahmen mithelfen will, findet die Termine hier

12. September 2017

Ehrenamt im Wandel der Zeit

Kölner Ehrenamtstag in der Innenstadt - Wir waren dabei

Anfang der 80-er Jahre meldete ich mich voller Idealismus bei einer Initiative zum Umweltschutz, wo mir als freiwillige Helferin ein Keller mit einem Berg leerer, dreckiger Joghurtbecher zum Sortieren zugewiesen wurde. Das war zu Anfang der Wertstoffsammlung fürs Recycling. Die Arbeit war mir zu einsam und so wurde ich zunächst Weltreisende. Seit Anfang dieses Jahres wirke ich wieder als Ehrenamtlerin beim BUND / Friends oft he Earth.

Im Rahmen des 18. Kölner Ehrenamtstages hatte ich die Chance, im Team die vielfältige Arbeit des BUND mit zahlreichen individuellen Möglichkeiten in der Innenstadt vorzustellen und weiteres Interesse für die brisanten Themen unserer Zeit zu wecken.

An unserem Heumarktstand gab es nichts zu kaufen, sondern Dialog, Informationen und selbstgebastelte Bienen. Interessierte aus der Innenstadt, den Kölner Vierteln sowie dem nahen und fernen Umland, wie Sauerland, Westerwald und Bayern trugen zum Gelingen bei.

Sehr lebendig und vielfältig sind die Erlebnisse aus dem Alltag, die uns KölnerInnen schildern, wie z. B. die Heckenbraunelle im Wohnzimmer, das Sandbad für Spatzen im Carport und die Mäuse in der Garage. Dabei diskutieren wir u.a. über konkrete Maßnahmen und Baumaterialien, die ökologisch vertretbar und ökonomisch vorstellbar sind. Desweiteren sprachen wir über die noch unvollständige Spatzenkarte BUND Köln, zu der noch wichtige Informationen seitens der Bevölkerung zu Spatzenvorkommen in der Stadt fehlen, welche für die Effizienz und Überwachung der Schutzmaßnahmen dringend erforderlich sind.

Die Sonntagsbesucher der Stadt sind ebenso am konkreten Angebot interessiert und entdecken die Vielfalt der vorhandenen Öko-Nischen im Vergleich zur ländlichen Natur. Die zahlreichen Angebote, wie beispielsweise zum Gärtnern in der Stadt der Stadt Köln, der erfolgreichen Kooperation am Nikolausplatz in Sülz mit der Stadt zum Spatzenprojekt und die bundesweite Aktion A Place to Bee wecken die Neugier für unterschiedliche Bedürfnisse und ökologische Vielfalt.  

Einsteigern ins Ehrenamt und alten Hasen bieten wir, neben dem vielfältigen Angebot des Terminkalenders, die Mitarbeit in der AG Stadtnatur, die sich im September erstmalig trifft. Verspüren Sie auch den Drang etwas tun zu wollen, ohne genau zu wissen, was? Die Stadtnatur braucht viele Hände und Ohren - erzählen sie es gerne weiter und schauen herein.     

 

Der Sonntag in der Stadt hat mir Rückenwind bei Kaiserwetter beschert - ich freue mich auf mehr Grün in der Stadt für eine lebenswerte Zukunft.

© Monika Billen 

Demonstration: Frische Luft für Köln

Auf der Seite des Umweltbundesamtes zum Thema Luft zeigt sich in den aktuellen Luftdaten oder z.B. auch in den historischen Daten der Stickstoffoxide-Emissionen, dass die Luftqualität in der Kölner Region sehr schlecht ist.

Kölner Bürger, unterstützt durch Initiativen und Vereinigungen, wollen mit einer Demonstration auf diese katastrophale Situation hinweisen - für uns alle; denn da jeder Luft atmet, ist jeder von der minderen Luftqualität der Kölner Region betroffen.

Die Demonstration startet am Samstag, den 16. September 2017, um 16 Uhr am Rudolfplatz/Hahnentor. Die Abschlusskundgebung wird um 18 Uhr am Chlodwigplatz stattfinden.

Am letzten Freitag, dem 8. September, fand eine Demonstration der Initiative Frische Luft am Wiener Platz statt. Dabei wurde auf die desaströse Verkehrssituation und die damit verbundenen Umweltbelastungen Lärm und Schadstoff-Emission im Stadtteil Mülheim aufmerksam gemacht. 

Heumarkt: Garten für einen halben Tag

Photo Zu einem Pop-up Garden am Heumarkt hatten der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Nordrhein-Westfalen e.V. (VGL NRW) und der Bundesverband mit der Initiative „Grün in die Stadt“ eingeladen. Damit die Kölner und Kölnerinnen die Bedeutung grüner Oasen in der Stadt schätzen lernen, konnte man bei kühlen Getränken chillen, Reden anhören und ins Gespräch kommen, Straßenmalern zusehen, Fotos mit Requisiten machen und selbst zur Tat schreiten: z. B. hinterher einen Obstbaum pflanzen, denn davon wurden 1.000 verschenkt – für jeden Wunsch zum Kölner Grün, als Blatt an einen »Wunschbaum« gehängt, einer. »Mehr Wildnis in der Stadt wagen«, hieß es da beispielsweise.
Beim Grünanteil liegt Köln unter dem Bundesdurchschnitt. Weiterlesen


Text: Sabine Hammer
Photo: Marita Hammer

1. September 2017

Video von der Roten Linie

Um Impressionen der "Roten Linie gegen Kohle", einer Aktion eines Büdnisses verschiedener Umweltschutzorganisationen zum Setzen eines Zeichens gegen den Abbau und der Verstromung von Braunkohle, zu erhalten, könnt ihr dieses YouTube Video ansehen:

28. August 2017

Mitarbeit im Landschaftsschutzgebiet "Westhovener Rheinaue"

Unterstützen Sie unseren Biologen bei der Pflege des Geländes, so können Sie gleichzeitig etwas für Ihre Gesundheit und den Umweltschutz tun. Die Termine finden Sie oben im grün gefärbten Link.

7. Juli 2017

Die Stadt Köln beweist Verständnis für Artenschutz

Die Stadt Köln beschliesst vogelschützende Gestaltung der gläsernen Wartehäuschen der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB).

Ein entsprechender Antrag von Bündnis90/Die Grünen und CDU ist am 7. Juli 2017 im Ausschuss für Umwelt und Grün der Stadt Köln einstimmig angenommen worden. Die Entscheidung der Stadt Köln bedeutet, dass die gläsernen Wartehäuschen der KVB, bis zum Jahr 2020 vogelfreundlich gestaltet werden.

Gläserne Wartehäuschen sind eine Thema für den Vogelschutz.

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12. Juni 2017

Landesbahnsanierung des Köln-Bonner Flughafens fehlt Umweltweltverträglichkeitsprüfung

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BUND NRW) hat Verfahrensfehler bei der geplanten Sanierung der großen Start- und Landebahn des Flughafen Köln-Bonn festgestellt. Dies geht aus seiner Stellungnahme hervor, die heute der Stadt Köln und dem Rhein-Sieg-Kreis als Genehmigungsbehörden zugestellt worden ist.

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Die dritten Naturschutztage am Rhein 15. bis 16.09.17

Auch fast 17 Jahre nach Inkrafttreten der WRRL herrschen noch gravierende Vollzugsdefizite. Mehr als 90 % der insgesamt 14.000 km zu bewertenden Fließgewässer in NRW und 40% der Grundwasserkörper sind weit vom geforderten „guten ökologischen bzw. guten chem. Zustand“ entfernt. Diese Veranstaltung soll Fehlentwicklungen im praktischen Vollzug, auf der politischen, der rechtlichen Ebene und im stofflichen Bereich aufzeigen. Wo stehen wir mit Bewirtschaftungsplänen und Maßnahmenprogrammen, wie wirkt sich das novellierte Landeswassergesetz aus? Was ist von der neu gewählten Landesregierung zu erwarten? Von dieser Veranstaltung sollen Impulse für neuen Schwung in der Gewässerschutzpolitik ausgehen. Im Anschluss an die Tagung wird noch eine Exkursion angeboten.

Hier geht's zum Veranstaltungsflyer...

Hier geht's zur Anmeldung...

Der Buchsbaumzünsler breitet sich aus

 

Was man bei Befall tun kann

Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) wurde in den frühen 2000ern vermutlich durch gewerbliche Schifffahrt von Ostasien nach Deutschland eingeschleppt und hat sich seit dem bis nach Großbritannien und in die Türkei ausgebreitet.

Die 4 bis 5cm langen, grün-schwarzen Raupen sind dafür bekannt, große Schäden an verschiedenen Arten von Buchsbäumen in Gärten anzurichten.

Häufig wird zur Bekämpfung auf chemische Pestizide zurückgegriffen. Diese treffen aber nicht nur die Raupen des Buchsbaumzünslers sondern auch viele heimische Arten. 

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A Place to Bee – für eine Zukunft mit Bienen

Vor einigen Tagen haben wir unsere Online-Mitmachaktion „A Place to Bee" gestartet.
Das ist ein Appell an die Parteivorsitzenden der großen demokratischen Parteien, einen Bienenaktionsplan im nächsten Koalitionsvertrag zu verankern.

Der Bienenaktionsplan stellt Eckpunkte für den Schutz von Honig- und Wildbienen dar und beinhaltet unter anderem ein Verbot der bienengefährlichen Neonikotinoide und von Glyphosat ebenso wie die Schaffung neuer Lebensräume für Insekten wie Hecken, Blühstreifen oder Streuobstwiesen und die Förderung der naturnahen, kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

Nur mit eurer Hilfe können wir die Bienen retten und den Verlust der Artenvielfalt aufhalten.
Daher wollen wir euch zum Mitmachen motivieren.

Die gesammelten Unterschriften wollen wir nach der Bundestagswahl auch der neuen Regierung präsentieren.

Hier geht es zur Online-Mitmachaktion „A Place to Bee"

Informationen zum Bienenaktionsplan findet ihr hier

A 553 wird am Umweltrecht scheitern

Pressemitteilung

Köln, 20.03.2017: In einem Schreiben an den am 21. März tagenden Verkehrsausschuss des Rates der Stadt Köln weist der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Landesverband NRW e.V. (BUND NRW) die Ausschussmitglieder darauf hin, dass die von einzelnen Bürgervereinen publizierte Forderung nach einem vorgezogenen Bau von Teilabschnitten der im Bundesverkehrswegeplan aufgeführten Autobahnquerspange Rheinquerung mit Autobahnquerspange -A 553 zwischen Köln-Godorf und Köln-Lind rechtlich nicht möglich ist.
 
„Die vorgetragenen Ideen sind abenteuerlich, der Gesetzgeber hat die Unteilbarkeit der Umweltprüfung rechtlich unangreifbar verankert", sagte Holger Sticht, Vorsitzender des BUND NRW.
Es entspräche deutschem und EU-Recht, sämtliche Eingriffe im Umfeld zu summieren und einer integrierten Umweltprüfung zu unterwerfen. Eine Salami-Taktik, wie sie offensichtlich einzelnen in den Bürgervereinen organisierten SPD-Kommunalpolitikern vorschwebten, sei nicht möglich.

Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat

Glyphosat gemeinsam stoppen

Glyphosat ist Hauptbestandteil diverser Breitband­herbizide. In Deutschland wird der Wirkstoff auf knapp 40 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen eingesetzt. Der Wirkstoff ist verantwortlich für das Artensterben in der Agrarlandschaft. Die Internationale Krebs­forschungs­agentur (IARC) der WHO stuft das Mittel als wahrscheinlich krebserregend ein. Zudem steht Glyphosat im Verdacht, hormonell wirksam zu sein.

Gemeinsam mit mit mehr als 20 europäischen Umwelt-, Naturschutz- und Gesundheits-Organisationen fordert der BUND daher: Glyphosat verbieten!

Für die Europäische Bürgerinitiative gegen Glyphosat bedarf es mindestens einer Millionen Unterschriften. Machen Sie mit!

Der BUND fordert zudem eine Reform des europäischen Pestizid-Zulassungsverfahrens. Werden Sie jetzt Teil der Europäischen Bürgerinititative gegen Glyphosat!

Umfassende Informationen zum Thema Glyphosat finden Sie hier.

Umstrittener Autobahnausbau BAB1 Leverkusen

BUND gegen Tunnellösung

Die Bezirksregierung Köln hat am 10. November 2016 den Planfeststellungsbeschluss für die neue Leverkusener Rheinbrücke erlassen. Dagegen gingen insgesamt vier Klagen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein.

Der BUND spricht sich bei der Rheinquerung BAB 1 Leverkusen für einen Ersatzneubau der Rheinbrücke Leverkusen möglichst auf den bestehenden Stütz­pfeilern aus. Dies ist auch ohne die vorgesehene Fahrbahnerweiterung auf 12 Spuren möglich. Eine Tunnellösung wird vom BUND wegen der Grundwasser­probleme nicht empfohlen.

Weitere Informationen zu dem umstrittenen Autobahnausbau BAB1 Leverkusen finden Sie hier beim BUND Landesverband NRW.



Unsere Bürozeiten:

Montag, Dienstag, Donnerstag:

10:00 - 13:00 Uhr

Telefonisch erreichen Sie uns unter:   0221 - 724710

Öffentliches Plenum:
Jeden dritten Montag im Monat um 19:30 Uhr in unserem Büro.



Diese Übersicht zeigt die unüberwindbaren Hindernisse auf, an denen eine neue brücke aus naturschutz- und
umweltfachlichen Gründen scheitert. 

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