Stoppt die "WestLB-Pipeline" in Ecuador !!


Die Öl-Pipeline in Ecuador ist seit Jahren im Blickpunkt vieler Umwelt- und Eine-Welt-Organisationen.

Auch das Geld der Kölner Bürger ist über Landes-Steuern und Sparkonten bei den Sparkassen an den WestLB-Krediten zum Pipelinebau beteiligt.

Darauf machen wir mit unserer heutigen Aktion in der Innenstadt aufmerksam:

 

Werden Sie selbst aktiv!

Sagen sie ihren Vertretern in der Politik die Meinung:

Protestmail bei Rettet den Regenwald e.V.

...und Ihrer Sparkasse

Sparkassenprotestbrief.doc

Weitere Hintergrundinformationen gibts hier:

BUND Landesverband NRW

Rettet den Regenwald e.V.

Grüne Landtagsfraktion NRW

 

 

Hier die Pressemitteilung zu unserer Aktion:

Spargroschen für Ölpipeline ?!

 

An Kölner Geld klebt Öl aus dem Regenwald

 

Schwarzbefleckte Geldscheine verteilten die Grüne Jugend, der BUND und Robin Wood am Donnerstag vor der Hauptstelle der Kreissparkasse am Neumarkt. Mit der Aktion machten die Kölner Umweltschützer auf die Finanzierung der ökologisch und wirtschaftlich umstrittenen Ölpipeline in Ecuador aufmerksam, in die über die WestLB auch das Geld der Kölner Sparkassenkunden einfließt.

 

"Viele Menschen wissen gar nicht, was mit ihrem Geld in aller Welt geschieht. Als Kunde der Sparkasse möchte ich aber nicht, dass mein Geld für Projekte verwendet wird, die Mensch und Umwelt massiv gefährden.", erläutert Andreas Lathan vom Vorstand des BUND Köln die Aktion. Hauptkreditgeber beim Bau der Pipeline ist die WestLB, eine hundertprozentige Tochter der Landesbank NRW. Die beiden Sparkassen- und Giroverbände in NRW sind neben den Landschaftsverbänden und dem Land NRW zu je 16,7 Prozent Anteilseigner bei der Landesbank; finanzieren das Vorhaben also indirekt mit.

 

„Der Pipelinebau in Ecuador zerstört einzigartige Schutzgebiete im Regenwald und wird teilweise mit Gewalt gegen den Willen der Menschen vor Ort durchgeführt. Wir fordern einen sofortigen Stopp der Arbeiten an der Pipeline.“ sagt Oona Grünebaum, Sprecherin Grüne Jugend Köln. Dass die Bedenken der Umweltschützer und der Menschen vor Ort nicht unbegründet sind, zeigt ein Vorfall vom April diesen Jahres: Am 8. April 2003 schlug die bereits bestehende Pipeline SOTE der Texaco leck, offenbar durch die Arbeiten an der teilweise parallel verlaufenden neuen Anlage. Über 1,4 Millionen Liter Erdöl verseuchten einen See, der das größte Trinkwasserreservoir der Hauptstadt Quito bildet.

 

Auch die Weltbank distanzierte sich in mehreren Briefen an die Investorengruppe OCP (Oleoducto de Crudos Pesados Ecuador) und die WestLB von dem Vorhaben. Eine Studie des Tropenökologen Dr. Robert Goodland für die Weltbank vom September 2002 ergab, dass das Projekt massiv gegen die wichtigsten Umwelt- und Sozialstandards der Weltbank verstößt.

Die Kölner Aktion ist Teil eines weltweiten Aktionstages gegen den Pipelinebau. Die NROs, die den Aktionstag initiieren, fordern mehr Transparenz und Dialogbereitschaft von der WestLB und appellieren an die vier Anteilseigner, sich aus Projekten wie dem Pipelinebau zurückzuziehen.

 

Zum Aktionstag gegen die WestLB rufen auf: Urgewald, BUND NRW, Rettet den Regenwald, Südwind, Greenpeace, Robin Wood, Eine Welt Netz NRW, Vamos u.a.

 

 

 

 

Bilder von der Aktion