Big Boss in Kölle


24 Tage vor dem Weltumweltgipfel im August 2002 sammelte der BUND Forderungen der Kölner, die er beim Gipfel in Johannesburg den Regierungschefs überreicht hat:

Globale Regeln für "global players"

 

 

Der BUND Köln postierte sich anläßlich des Weltgipfels fuer Nachhaltige Entwicklung in Johannesburg mit einem 6 Meter hohen "Konzernriesen" in der Kölner Innenstadt.

 

 

Auszug aus der Pressemitteilung

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

am kommenden Freitag veranstaltet der BUND Köln eine Aktion mit einem 6 Meter hohen "Konzernriesen" um weltweit verbindliche Regeln für internationale Konzerne einzufordern. Der aufblasbare "Konzernriese" repräsentiert die Macht von Großunternehmen. Unter dem Motto "Don't let big business rule the world!" fordert der BUND, dass Regierungen aus aller Welt beim Weltumweltgipfel in Johannesburg (26. August bis 4.9 2002) die Macht der Konzerne bändigen und ihnen soziale und ökologische Pflichten auferlegen.

Die Protestaktion ist Teil der Johannesburg-Kampagne des BUND und seiner internationalen Partner von Friends of the Earth International. Der "Konzernriese" reist seit Mai durch Europa und hat bereits unter anderem in Paris, Wien, Brüssel, Luxemburg und Split auf die Notwendigkeit globaler Regeln für "global players" hingewiesen. Auf Aktionstagen sowie über Internet und Postkarten werden Forderungen aus aller Welt an die Delegierten des Weltumweltgipfels gesammelt. Auch die Forderungen aus Köln wird der BUND in Johannesburg zusammen mit dem "Konzernriesen" präsentieren.

 


 

 

 

 

Die Aktion war ein voller Erfolg:

 

Big Boss und seine vielen kleinen BUND-Helfer konnten die Kölner Bürger vielfach von der Notwendigleit einer internationalen Konvention zur Unternehmensverantwortung überzeugten.

 

Die Aktion wurde u.a. mit einem Beitrag im WDR-Fernsehen bedacht.