Mahnwache im Auenland



 

 

 

Die neuesten Infos gibts hier:

www.suerther-aue-retten.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr Fotos hier:

www.suerther-aue-retten.de/index.php

 

 

und LIVE aus dem Auenland: unser Twitter mit ständig per sms aus der Aue aktualisierten (Kurz-) Nachrichten:

www.twitter.com/Auenfreunde

Mit dem Twitter gibt es leider gerade Probleme, weshalb zurzeit nur wenige Nachrichten möglich sind. Wir versuchen das so schnell wie möglich zu beheben.

 

Den Pressespiegel gibts hier:

www.suerther-aue-retten.de/index.php

 

Bei Stadtanzeiger und Rundschau kann man übrigens auch Artikel kommentieren!

 

 

WDR Lokalzeit:

hat heute zum zweiten mal über die Mahnwache berichtet:

Mit Bildern hinterlegt , wie die Bürger ihre Aue retten und die Bagger umzingelt und zur Umkehr bewegen, unter Rufen von "Hafen Gangster Köln" (HGK), lautet der gesprochene Kommentar:

"Die Gegner des Hafenausbaus in Godorf haben am Mittag den Beginn der Rodungsarbeiten verhindert. Anhänger einer Bürgerbewegung umstellten einen Bagger, der Bäume und Sträucher in der Rheinaue beseitigen sollte. Die Maschinen mussten daraufhin abrücken. Der Auftraggeber für die Rodung, die Häfen und Güterverkehr Köln AG, will die Arbeiten am Montag fortsetzen. Mitte Februar wird sich die EU-Kommisssion mit dem Godorfer Hafen beschäftigen. Die Naturschutzvereinigung BUND hatte sich bei der EU über den Ausbau beschwert."

 

Freunde der Sürther Aue weiter kämpferisch


hier unsere aktuelle Pressemitteilung:

 

Freunde der Sürther Aue weiter kämpferisch

 

Köln, Sürther Aue: Am Samstag, den 17.01.09 lud die Aktionsgemeinschaft gegen den Ausbau des Godorfer Hafens in die Sürther Aue, um auf die drohende Zerstörung des Naturschutzgebietes aufmerksam zu machen. Trotz anhängiger Klagen drohe ab dem 26. Februar die Abholzung durch die Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK). Die Anwohner und Freunde der Sürther Aue waren eingeladen zum „vielleicht Letzten Glühwein in der Sürther Aue“. Dabei informierte die Bürgerinitiative gemeinsam mit den Naturschützern vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und anderen Gegnern des Hafenausbaus über die Gefahren der Zerstörung der Aue, über die Alternativen zum Ausbau in Godorf, über den Stand der laufenden Klagen gegen den Ausbau und die Ablehnung des Bürgerbegehrens durch den Rat der Stadt Köln, sowie über den Stand der EU-Beschwerde.

 

Paul Kröfges, Landesvorsitzender des BUND, kündigte an, die Naturschützer würden alles tun, um den „unwirtschaftlichen und verheerenden Eingriff in eines der letzten Naturschutzgebiete Kölns“ zu verhindern. „Falls die örtliche Politik nicht endlich von selbst zur Vernunft kommt“, so Kröfges mit Bezug auf die laufende EU-Beschwerde, „wird sie sich wohl von Brüssel belehren lassen müssen, dass es so nicht geht!“ Es sei längst überfällig zu erkennen, dass eine Expansion am Standort Godorf auch nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten für die Bürger der Stadt Köln nicht sinnvoll sei. Die örtlichen

Gegebenheiten setzten der Ausdehnung hier schon heute natürliche Grenzen. Eine Alternative dazu biete der Hafen Niehl mit seiner besonders großen Flächenausdehnung. Nur an diesem Standort sei die Fortentwicklung des Containerladeverkehrs ökonomisch sinnvoll.

 

Die Ablehnung des Bürgerbegehrens durch den Rat der Stadt Köln sei „ein Skandal“, so Kröfges weiter. „Die völlige Ignoranz des Bürgerwillens durch unsere gewählten Vertreter zeugt von einem Politikverständnis aus dem vorletzten Jahrhundert.“

 

Die Ausbaugegner führen neben der ökologischen Dimension der Zerstörung der Sürther, vor allem auch wirtschaftliche Argumente ins Feld. Es sei völlig unverständlich, dass etwa in der Hafenkonzeption 2005 parallel zu dem Ausbau in Godorf das Zuschütten des HGK-Hafenbeckens 4a in Niehl geplant sei. Ein Gutachten der Citizen Consult Gmbh, Wuppertal, dass von den Ausbaugegnern in Auftrag gegeben worden war, stützt deren Argumentation. Demnach beruhten die Witschaftlichkeitsannahmen der Ausbaubefürworter „auf veralteten und unvollständigen Annahmen hinsichtlich der Entwicklung der Binnenschifffahrt und kommen daher in der Berechnung von Kosten und Nutzen zu realitätsfernen Ergebnissen. Zahlreiche bereits heute erkennbaren Risikofaktoren für die weitere Entwicklung der Binnenschifffahrt wurden bei den Grundannahmen ausgeblendet."

 

Die ökologische Dimension - der Erhalt des Naturschutzgebietes Sürther Aue – liegt den Naturschützern des BUND und den Freunden der Sürther Aue besonders am Herzen. In der Sürther Aue leben neben den über 270 verschiedenen Vogelarten, von denen einige europarechtlich geschützt sind, auch weitere selten Tiere, wie beispielsweise verschiedene Falterarten. Allein um einen geeigneten Ersatzlebensraum für diese bedrohten Arten herzustellen, wäre die Bereitstellung einer ebenso großen Naturschutzfläche in Sürth mit einer vorlaufenden Entwicklungszeit von etwa 15 Jahren erforderlich. Die bisher zum Ausgleich und Ersatz vorgeschlagenen Flächen für die Sürther Aue, so die Auenfreunde, seien von geringer Qualität, sie stellten einen völlig anderen Biotoptyp dar und seien außerdem viel zu klein, um einen adäquaten Ersatz zu bieten. Weiterhin verstoße der Ausbau, da er nicht dem öffentlichen Wohl sondern lediglich privaten Interessen diene, nach Ansicht des BUND „in massiver Weise gegen europäische Naturschutzrichtlinien und ist somit rechtswidrig.“ Mit der der Zerstörung der Sürther Aue würden, neben einem einzigartigen Naturschutzgebiet, ein Naherholungsgebiet sowie wichtige Überschwemmungsflächen privaten Interessen geopfert.

 

Mit dem Hafenausbau würde gleichzeitig ein zusätzliches Hochwasserrisiko eingekauft. Durch die Versiegelung der Flächen erhöhe sich die Hochwassergefahr, da die Böden das Wasser nicht mehr so gut aufnehmen könnten. Dies könne – auch in Anbetracht der im Hafen Godorf zu verladenden Gefahrstoffe – nicht außer Acht gelassen werden. Der Ausbau stelle somit eine „Gefahr für Mensch, Natur und Umwelt“ dar, weshalb der

BUND weiterhin fordere: „Zieht endlich einen Schlussstrich unter das Projekt Godorfer Hafen!“

 

Für Rückfragen stehen zur Verfügung:

Paul Kröfges (BUND-NRW-Landesvorsitzender)

Mobil: 0173/2794489

 

Christiane Miczka (BUND Köln)

Telefon: 06591/943332

Mobil: 0157/71590207

37.808 Stimmen für das Bürgerbegehren !!


Damit ist die erste Hürde für das Bürgerbegehren gegen den Ausbau des Godorfer Hafens und zur Rettung der Sürther Aue genommen!

37.808 Unterschriften wurden der Stadt Köln übergeben. Alles weitere auf den Seiten des Bürgerbegehrens und der Aktionsgemeinschaft.

 

 

 

BUND mit EU-Beschwerde gegen Ausbau des Godorfer Hafens


Wir haben jetzt Beschwerde bei der EU eingereicht:

 

Auszug aus der Pressemitteilung:

Der nordrhein-westfälische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat heute bei der EU-Kommission in Brüssel Beschwerde gegen den Ausbau des Godorfer Hafens eingereicht. Nach Ansicht des BUND verstößt der Ausbau in „massiver Weise“ gegen europäische Naturschutzrichtlinien und sei deshalb rechtswidrig. Kommt die EU-Kommission der BUND-Beschwerde nach, drohen Strafgeldzahlungen in Millionenhöhe.

 

Die Pressemitteilung und den Original-Text der Beschwerde gibts bei unserem Landesverband

 

 

Bürgerbegehren kommt !!


Screenshot von der Seite der Aktionsgemeinschaft, wo demnächst alle Unterlagen zu erhalten sind.

Sürther Aue retten!

Keine weitere Finanzpleite!

Nein zum Ausbau des Godorfer Hafens!

 

 

Nachdem der Rat der Stadt Köln sich über die Meinung der Anwohner, der Naturschutzverbände und vieler Verkehrs- und Wirtschaftsexperten hinweggesetzt hat, und gegen die Stimmen von Grünen, Linke und FDP (!!) mit 53 zu 35 den Ausbau des Godorfer Hafens beschlossen hat, startet nun das Bürgerbegehren. Alles weitere entnehmen Sie bitte der ständig aktualisierten Seite der Aktionsgemeinschaft:

 

www.suerther-aue-retten.de

 

BUND und andere Ausbaugegner legen neues Gutachten gegen den Ausbau vor


Auszug aus dem Gutachten der Citizen Consult Gmbh, Wuppertal:

"Wichtige Risikofaktoren für die weitere Entwicklung der Binnenschifffahrt bleiben unbeachtet. Die Wirtschaftlichkeitsannahmen des HGK-Gutachtens von Prof. Baum beruhen auf veralteten und unvollständigen Annahmen hinsichtlich der Entwicklung der Binnenschifffahrt und kommt daher in der Berechnung von Kosten und Nutzen zu realitätsfernen Ergebnissen. Zahlreiche bereits heute erkennbaren Risikofaktoren für die weitere

Entwicklung der Binnenschifffahrt wurden bei den Grundannahmen ausgeblendet."

 

Als Alternative zur Hafenerweiterung in Godorf wird der Ausbau in Niehl vorgeschlagen:

"Es ist daher aus wirtschaftlichen Gründen zu empfehlen, die geplanten Investitionen zur Modernisierung des Hafenstandortes Köln vor allem in Niehl einzusetzen. Mit einer solchen Investition würde ein realistisches und nachhaltig positives Kosten-Nutzen-Verhältnis erzielt werden können."

 

Das Gutachten zum Download:

Gutachten_Godorf_zusammenfassung_end.pdf

Gutachten_Godorf_Langfassung.pdf

Weitere Dokumente zum Download:

Pressemitteilung.pdf

BUND_Anfrage_an_Landtag.pdf

BUND_Stellungnahme_2006.pdf

 

 

 

 

Der BUND Köln fordert: Zieht einen Schlussstrich unter das Projekt Godorfer Hafen!


Naturschutzgebiet "Sürther Aue" am Godorfer Hafen

Der BUND hält es für an der Zeit, realistisch zu erkennen, dass für die HGK eine Expansion am Standort Godorf nicht vernünftig ist. Die örtlichen Gegebenheiten setzen der Ausdehnung hier schon heute natürliche Grenzen. Die aktuelle Diskussion in der Kölner Politik, die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens ergänzend untersuchen zu lassen, wird vom BUND begrüßt, insbesondere, wenn dabei endlich Kosten des erforderlichen Ausgleichs für die Schäden an Naturhaushalt und Landschaftsbild in angemessener Höhe berücksichtigt werden. Allein um einen geeigneten Ersatzlebensraum für die bedrohten Arten herzustellen, wäre die Bereitstellung einer ebenso großen Naturschutzfläche in Sürth mit einer vorlaufenden Entwicklungszeit von etwa 15 Jahren erforderlich.

 

 

Für völlig unverständlich halten wir es, wenn in der Hafenkonzeption 2005 zugleich mit dem Ausbau in Godorf das Zuschütten des HGK-Hafenbeckens 4a in Niehl geplant ist. Die Argumentation, ein weiteres Hafenbecken in Köln sei unverzichtbar, wird ad absurdum geführt, wenn im nahe gelegenen Hafen Niehl I das Hafenbecken 4a offenbar überflüssig und verzichtbar ist. Hier gilt es intelligentere Lösungen zu finden!

 

 

Aktiv werden!

 

Der Arbeitskreis Planung des BUND Köln hat bereits in zwei Stellungnahmen einen Beitrag zum Ende des letzten Versuchs zur Planfeststellung geleistet. 

 

Wir rufen alle Gegner des Vorhabens auf, Protestschreiben an die Bezirksregierung und/oder die Ratsfraktionen zu schicken. Einen Musterbrief gibt es hier zum Download:

Einwendung_Godorf.doc

Der Muster-Protestbrief ist an die Bezirksregierung adressiert.

Die Adressen der Ratsfraktionen finden Sie auf den Seiten der Stadt Köln.